Zweite COVID-19-Welle in Nepal – CARE hilft vor Ort

Aktuell verzeichnet der Himalayastaat über 600.000 registrierte Corona-Infizierte – die Dunkelziffer dürfte noch viel größer sein. Da die Corona-Hotspots in Gebieten liegen, die regelmäßig von schweren Regenfällen betroffen sind, könnten drohende Monsunregendie Lage darüber hinaus noch weiter verschlechtern. CARE arbeitet seit vielen Jahren eng mit lokalen Partnern und der Regierung in Nepal zusammen. Seit Beginn der Pandemie intensiviert CARE die Arbeit mit dem Ausbau von Wasser-, Sanitär-, und Hygieneeinrichtungen sowie von Gesundheits- und Quarantänezentren.

Alleine im vergangenen Jahr verteilte CARE in Nepal fast 500.000 Masken sowie Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel zur Unterstützung des Gesundheitspersonals. CARE setzt sich für eine schnelle und faire Einführung des Corona-Impfstoffs und für eine Priorisierung der am stärksten gefährdeten Gruppen ein.

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So hilft CARE in Nepal

Zwei Mädchen mit Gesichtsmasken waschen sich in einem Eimer die Hände.

Corona-Nothilfe

Zur Unterstützung des Gesundheitspersonals hat CARE in Nepal bereits über 500.000 Masken sowie Desinfektionsmittel und Schutzausrüstungen verteilt. Während des Aufenthalts in Quarantänezentren ist der Zugang zu sauberem Wasser entscheidend. Um dies zu gewährleisten, hat CARE gemeinsam mit Partnern dort kinderfreundliche und fußbetriebene Handwaschstationen errichtet und den Bau von öffentlichen Toiletten unterstützt. In besonders betroffenen Regionen wurden außerdem Quarantäne-Pakete an private Haushalte verteilt.

Eine Frau hält ein CARE-Hygienepaket im Arm, das sie nach dem Erdbeben erhalten hat

Soforthilfe nach der Katastrophe

Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala den Himalayastaat. Teilweise sind die Schäden bis heute – sechs Jahre später – noch nicht repariert. Um den vom Erdbeben betroffenen Gemeinschaften zu helfen, hat CARE gemeinsam mit der Partnerorganisation Shanti Griha den erdbebensicheren Wiederaufbau und die Ausstattung von sechs Schulen, einem Kindergarten und zwei Gemeinschaftshäusern sowie den Bau von sechs Trinkwassersystemen unterstützt. Außerdem führt CARE Ausbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu den Themen Schulmanagement, Erste Hilfe, gewaltfreie Kommunikation sowie kindliche Entwicklung, Gesundheit und Hygiene durch.