Indigene Gemeinden schützen

Der indigenen Gemeinden in den entlegenen Hochanden sind den Auswirkungen des Klimawandels fast schutzlos ausgeliefert. Unregelmäßige Niederschläge, große Temperaturschwankungen, zu kleine Anbauflächen und unzureichende Kenntnisse über angepasste und nachhaltige Anbaumethoden führen dazu, dass die Erträge der Felder kaum zum Überleben ausreichen. Durch die einseitige und oft unzureichende Ernährung ist Mangelernährung besonders unter Kindern verbreitet.

Kaum ein Land hat Corona so hart getroffen wie Peru. Nirgendwo ist die Sterblichkeitsrate so hoch: 180.000 Tote hat das 33-Millionen-Einwohner-Land bislang zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie haben sich mehr als 1,9 Millionen Menschen infiziert. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen. Die Not ist groß – auch für die über 700.000 geflüchteten Venezolaner:innen in Peru.

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Die CARE-Hilfe in Peru auf einen Blick

Eine Bäuerin in bunter Kleidung hat Erdbeeren auf dem Feld geerntet

Ernährung und Ressourcen sichern

Um indigene Gemeinden im Umgang mit natürlichen Ressourcen zu stärken und die landwirtschaftliche Produktion zu steigern, installiert CARE Bewässerungsanlagen und -kanäle, erschließt neue landwirtschaftliche Nutzflächen, schult lokale Führungspersonen in Rechten und Pflichten der indigenen Bevölkerung und führt praktische Ausbildungskurse zu Gemüseanbau, Obstbäumen und Kleintierzucht sowie zu ausgewogener Ernährung durch.

Zwei geflüchtete Kinder aus Venezuela

Hilfe für Flüchtlinge aus Venezuela

Aufgrund der katastrophalen humanitären Lage in Venezuela leben zurzeit knapp 730.000 geflüchtete Venezolaner in Peru. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen geht davon aus, dass es bis Ende dieses Jahres 1,3 Millionen sein werden. In einem vom Coronavirus geplagten Lang treffen sie auf Millionen in Armut lebende Einheimische. CARE unterstützt Geflüchtete mit Nahrungsmitteln, Unterkünften, Gesundheitsdienstleistungen und Bargeldhilfen.