COTTON MADE IN AFRICA UND CARE – bessere Lebensbedingungen für Kleinbauern

Cotton made in Africa

 

Cotton made in Africa: Das Siegel für nachhaltige Baumwolle aus Afrika

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine im Jahr 2005 gegründete Initiative der Aid by Trade Foundation. Ihr Ziel ist es die Umwelt zu schützen sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Baumwollbauern und Fabrikarbeitern in Subsahara Afrika zu verbessern. Statt Spenden aktiviert sie dafür Marktkräfte: Eine von CmiA aufgebaute Allianz von internationalen Textilunternehmen kauft die nachhaltig erzeugte und zertifizierte CmiA-Baumwolle ein, integriert sie in ihre Kollektionen und führt eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Einnahmen aus Lizenzen werden direkt in die CmiA-Anbauregionen investiert. Der Konsument erkennt an einem kleinen roten Label am Produkt, dass er bei seinem Kauf etwas Gutes für die Menschen in den Anbauländern und die Umwelt getan hat.

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Sozial

Mehr als 1 Million Kleinbauern sowie ihre Familienmitglieder in Subsahara Afrika werden von Cotton made in Africa unterstützt.

CmiA verbessert die Arbeitsbedingungen von 11.100 Fabrikarbeitern in den afrikanischen Entkörnungsanlagen, dem ersten Schritt der Weiterverarbeitung von Baumwolle


Ökonomisch

In betriebswirtschaftlichen und agrarwirtschaftlichen Schulungen vermitteln Experten den aktuell über 1 Million Kleinbauern effiziente Anbaumethoden.

Knapp 40 Prozent der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika ist bereits CmiA-zertifiziert.

 

Ökologisch

Durch den Verzicht auf künstliche Bewässerung, werden pro einem Kilogramm Baumwolle mehr als 2.000 Liter Wasser im Vergleich zum globalen Durchschnitt eingespart.

Neue Produktionsmethoden sparen bis zu 40 Prozent an Treibhausgasemissionen je Produktion von einem Kilogramm Baumwollfasern ein.


BEI DER BATHROBE CHALLENGE 2018 SETZEN WIR GEMEINSAM EIN ZEICHEN

 

Im Bademantel ein Zeichen für eine bessere Welt setzen? Vom 30 August bis zum 27. September 2018 findet die Bathrobe Challenge von Cotton made in Africa statt – CARE macht mit! Mit einem Video bei dem auch wir trotz hoher Temperaturen einen Bademantel tragen, setzen wir ein Zeichen: für Cotton made in Africa und 100 Prozent fair und nachhaltig produzierte Baumwolle, die für unsere Kleidung genutzt wird.


Wie entstand die Idee einer Partnerschaft?

CARE und Cotton made in Africa verbindet ein großes gemeinsames Ziel: die weltweite Armutsbekämpfung. Kleinbauern und ihre Familien sind für CARE eine wichtige Zielgruppe. Cotton made in Africa unterstützt Baumwollbauern dabei, sich und ihren Familien ein besseres, faires und planbares Einkommen zu ermöglichen und sich nachhaltig aus der Armut zu befreien – so wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.

Begonnen hat die Partnerschaft mit einem gemeinsamen Wasser- und Hygiene-Projekt in Mosambik. Durch den Bau von Brunnen in 20 abgelegenen Anbaugebieten für Baumwolle konnte ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und Trinkwasserqualität in den Dörfern geleistet werden. Das Projekt kam besonders Frauen und Mädchen zugute, da sie traditionell für die Wasserversorgung der Familien zuständig sind und dafür sehr weite Wege gehen müssen. Mädchen haben stattdessen nun wieder die Chance, die Schule zu besuchen. Durch den Bau von Latrinen haben sich die einst häufigen Durchfallerkrankungen unter Kleinkindern deutlich vermindert, die Gesundheit der Dorfgemeinschaft hat sich verbessert und damit unter anderem auch ihre Produktivität.

In diesem Video erfahren Sie mehr über das Projekt in Mosambik:

 

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Cotton made in Africa in der textilen Kette

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