COTTON MADE IN AFRICA UND CARE – bessere Lebensbedingungen für Kleinbauern

Cotton made in Africa

 

Eine Social-Business-Initiative mit nachhaltiger Wirkung 

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation. Seit ihrer Gründung 2005 setzt sie sich mit ihrem Cotton made in Africa-Standard für den Schutz der Umwelt sowie für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für hunderttausende Kleinbauern und tausende Fabrikarbeiter in der Baumwollindustrie Subsahara-Afrikas ein. Statt Spenden aktiviert sie dafür Marktkräfte: Eine von CmiA aufgebaute Allianz von internationalen Textilunternehmen kauft die nachhaltig erzeugte und zertifizierte CmiA-Baumwolle ein, integriert sie in ihre Kollektionen und führt eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Einnahmen aus Lizenzen werden direkt in die CmiA-Anbauregionen investiert. Der Konsument erkennt an einem kleinen roten Label am Produkt, dass er bei seinem Kauf etwas Gutes für die Menschen in den Anbauländern und die Umwelt getan hat.


Sozial

695.000 Kleinbauern, ihre Familienmitglieder und damit insgesamt mehr als 5,7 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika profitieren von CmiA.

Mehr als 9.000 Fabrikarbeiter in den afrikanischen Entkörnungsanlagen (dem ersten Schritt der Weiterverarbeitung von Baumwolle) profitieren von besseren Arbeitsbedingungen.

Stärkung der Frauen: 20% aller CmiA-Bauern sind Frauen. Investitionen in Frauenverbände stärken ihre Rolle in der Gemeinschaft. 23% aller weiblichen CmiA Bauern sind schon an diesen besonderen Projekten beteiligt.

Ökonomisch

Mehr als 70.000 Bauern wurden bereits in wesentlichen wirtschaftlichen Fertigkeiten unterrichtet.

87% aller CmiA-Bauern profitieren von Vorfinanzierungen.

30% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara-Afrika ist CmiA-zertifiziert.

 

Ökologisch

CmiA spart bis zu 40% an Treibhausgasemissionen und mehr als 2.000 Liter Wasser pro Kilogramm Baumwollfasern. Das sind mehr als 500 Liter Wasser pro T-Shirt.

Die CmiA-Bauern werden in guten Anbaumethoden unterrichtet. Der Unterricht verbessert ihre landwirtschaftlichen Fähigkeiten, erhöht ihre Ernten und Gehälter und schützt gleichzeitig die Umwelt.


Setzen Sie ein Zeichen: Am 29. Juni ist Bathrobe Day!

Setzen Sie ein Zeichen: Am 29.6. ist Bathrobe Day!

 

Im Bademantel ein Zeichen für eine bessere Welt setzen? Am 29. Juni findet erstmals der Bathrobe Day von Cotton made in Africa (CmiA) statt – und Sie können mit dem Tragen eines Bademantels ein Zeichen setzen: für Cotton made in Africa und 100  Prozent nachhaltig produzierte Baumwolle, die für unsere Kleidung genutzt wird.

Machen Sie mit, posten Sie am 29. Juni ein Selfie von sich im Bademantel auf Facebook oder Instagram, und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern von 2 Tickets für das Global Citizen Festivals in Hamburg (inkl. Übernachtung), 2 Tickets für die Cinema for Peace-Gala in Berlin (inkl. Übernachtung) oder Cotton made in Africa-Einkaufsgutscheinen. Viel Erfolg!

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Wie entstand die Idee einer Partnerschaft?

CARE ist Partner der Initiative Cotton made in Africa, da diese eines der großen Ziele von CARE verfolgt: die weltweite Armutsbekämpfung. Daher engagiert sich der Generalsekretär von CARE International im Kuratorium der Initiative. In unserer Programmstrategie sind Kleinbauern und ihre Familien eine wichtige Zielgruppe. Cotton made in Africa gibt den Baumwollbauern die Möglichkeit, ein faires und planbares Einkommen zu erzielen. Damit können sich die Baumwollbauern und ihre Familien nachhaltig aus der Armut befreien.

Begonnen hat die Partnerschaft mit einem gemeinsamen Wasser- und Hygiene-Projekt in Mosambik. Durch den Bau von Brunnen in abgelegenen Baumwollanbaugebieten konnte ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Trinkwasserqualität und zur Krankheitsvorbeugung geleistet werden. Die Maßnahmen kamen außerdem besonders Frauen und Mädchen zugute, da sie traditionell für die Wasserversorgung der Familien zuständig sind und dafür sehr weite Wege gehen mussten. Mädchen haben nun wieder die Chance, die Schule zu besuchen, was ihnen sonst häufig aufgrund ihrer häuslichen Pflichten nicht möglich ist. Der Bau von Latrinen und die in diesem Zusammenhang organisierte Sensibilisierung der Dorfbewohner für grundlegende Hygienemaßnahmen tragen zusätzlich dazu bei, dass ein wichtiger Faktor für Kindersterblichkeit, nämlich Durchfallerkrankungen, eingedämmt werden kann.

In diesem Video erfahren Sie mehr über das Projekt in Mosambik:

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Cotton made in Africa in der textilen Kette

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