Berliner Luftbruecke Headerbild

Ein Zeichen der Menschlichkeit

Am 24. Juni 1948, vier Tage nach der Währungsreform, sperrt die Sowjetunion alle Zufahrtswege nach Berlin. Die Blockade, ein Versuch, ganz Berlin unter sowjetische Kontrolle zu bekommen, dauert bis zum 12. Mai 1949. Aber man hat die Rechnung ohne den Berliner Lebenswillen und die Hilfsbereitschaft von CARE gemacht. Die Amerikaner spenden mehr als je zuvor.

Unter der Devise „Jetzt erst recht!“ richtet General Lucius D. Clay, Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone, eine Luftbrücke ein. Im Minutentakt landen „Rosinenbomber“, wie die Flugzeuge genannt werden, mit lebenswichtigen Gütern. Von CARE gecharterte Maschinen fliegen mehr als 200.000 CARE-Pakete mit Lebensmitteln in die von jeder Versorgung abgeschnittene Stadt.

CARE trägt in dieser Zeit eine große Verantwortung, denn 60 Prozent der privaten Hilfe für Berlin werden von CARE erbracht. Als einzige private Hilfsorganisation hält CARE während der Blockade die Lieferungen in vollem Umfang aufrecht. Im Durchschnitt werden pro Tag 1.000 Pakete mit Lebensmitteln eingeflogen. Anfang 1949 erreicht die Anzahl der CARE-Pakete eine Rekordhöhe von 30.000 im Monat.

Nach Beendigung der Blockade gibt es weiterhin Versorgungsschwierigkeiten. Die Luftbrücke wird daher noch bis zum 30. September 1949 aufrechterhalten. CARE setzt so seine 1946 begonnene Hilfe für Deutschland und Berlin fort. Von fast zehn Millionen CARE-Paketen, die zwischen 1946 und 1960 nach Deutschland gelangen, erhalten allein die Berliner drei Millionen.


The Last Candy Drop over Berlin

Im Mai 2009 feierte Berlin das Ende der Luftbrücke vor 60 Jahren. CARE dokumentiert die logistische Meisterleistung der Alliierten, lässt Zeitzeugen sprechen und zeigt das Highlight der Feierlichkeiten: den Abwurf von kleinen Schokoladen-CARE-Paketen über dem Flughafen Tempelhof.

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