CARE Stiftung Hoffnung 1 plus Kenia Slums

 

CARE für Kinder in Slums

Die Stiftung wurde Ende 2009 als Treuhandstiftung unter dem Dach der Deutschen CARE-Stiftung gegründet und ist seitdem vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Sie nahm zu Beginn des Jahres 2010 ihre Arbeit in Agadez und Nairobi auf. Es folgten Projekte in Guatemala und Kambodscha. Im Jahr 2016 wird die Stiftung auch auf dem Balkan tätig, um die Lebensverhältnisse von Roma-Kindern zu verbessern.

Der Name ist Programm: Die Stiftung arbeitet vor allem in den städtischen Slums der Dritten Welt, aber demnächst auch für Kinder in prekären Lebensverhältnissen auf dem Balkan. Ziel ist, notleidenden Kindern  begründete Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben, indem die Arbeit von CARE zugunsten von Kindern unterstützt wird. Unsere Zielgruppe sind Kinder vom  1. Lebensjahr an,  auch Jugendliche. Daher unser Name „Hoffnung 1-plus  - CARE für Kinder in Slums“. Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, steht im Zentrum unserer Arbeit. Denn diese beiden Faktoren verbessern die Lebensperspektiven junger Menschen entscheidend, sie sind die Voraussetzungen für eine Überwindung von Armut.

Die Deutsche CARE-Stiftung übernimmt für alle uns zufließenden Erträge die Treuhandschaft und damit auch die Finanzverwaltung. Die Nutzung der Projekterfahrungen von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. und die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern von CARE begründen das solide Fundament unserer Arbeit.

In der Satzung der Stiftung sind die Ziele folgendermaßen beschrieben:

Zweck der Stiftung ist, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Slums der Dritten Welt zu verbessern. Die Förderung geschieht insbesondere durch Mitwirkung an Hilfs-, Entwicklungs-, schulischen und medizinischen Maßnahmen zur Linderung von Hunger, Krankheit und Armut. Die Stiftung verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.“ 

( §2, Abs.1 )

Hier können Sie die vollständige und vom Finanzamt anerkannte Satzung der Stiftung Hoffnung 1-plus  -  CARE für Kinder in Slums als PDF abrufen.


Die Stiftung wird vom Vorstand und vom Stiftungsrat geführt:

Der Stiftungsrat besteht aus: OstD. a.D. Hans-Josef Schmitz (Vorsitzender); StudRat Gerhard Denter ; OStudRätin a.D. Christine Grünewald; Prof. Dr. med. Gerhard Hollmann; Dipl. Kfm. Jens Kiencke; Parl. St. a.D. Karin Kortmann; Manfred Materne, Bankdirektor; Walter Weinkauf (Vors. des Stiftungsrates der Deutschen CARE-Stiftung).

Mitglieder des Vorstandes sind Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich; Vorsitzender (Vorsitzender des Kuratoriums von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.); Karl-Otto Zentel, Stellv. Vorsitzender (Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V); Stefan Ewers, Beisitzer und Finanzvorstand (stellv. Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.).

Schirmherr der Stiftung ist Bundesaußenminister a.D. Dr. Klaus Kinkel.


Unsere Projekte

1. Aufbau eines Kinder- und Jugendzentrums für Tuareg-Kinder in Agadez (Niger); abgeschlossen.

2. Kofinanzierung der NRO „El Refugio de la niñez“ in Guatemala zugunsten missbrauchter Mädchen und junger Frauen; abgeschlossen.

3. Kofinanzierung der NRO „Safe Spaces“ zum Schutz von Mädchen im Slum Karibongo von Nairobi; abgeschlossen.

4. Kofinanzierung der kambodschanischen NRO „New Hope For Cambodian Children“ (NHCC), zugunsten von HIV/AIDS Waisenkinder; abgeschlossen.

5. Kofinanzierung der NRO „Ayiera Initiative“ im Slum Korogocho von Nairobi, insbesondere für Schulbildung.

6. Kofinanzierung eines Projektes der NRO „Otaharin“ für Roma-Kinder in Bosnien-Herzegowina; Beginn Frühjahr 2016.

Mehr Informationen zu unseren Projekten (PDF)


SPORTLER für Kinder und Jugendliche in Slums

Unsere Stiftung will Menschen ansprechen, die die Arbeit von CARE speziell zugunsten von Kindern in prekären Lebenssituationen und vor allem in Slums  unterstützen möchten. Die Arbeit der Stiftung ist für sozial engagierte Sportler  von besonderem Interesse, da die Stiftung sich verstärkt auf den Sport mit Kindern und Jugendlichen als wesentlichen Teil ihrer Entwicklungshilfe konzentriert. Die Sportaktivitäten zielen stets auf eine besondere Förderung von Schulbildung und Gesundheit ab – die wichtigsten Voraussetzungen für Überwindung der Armut.

Viele der Topverdiener unter  Fußballern haben  zum Wohl armer Kinder und Jugendlicher in Deutschland oder in der sog. Dritten Welt eigene Stiftungen gegründet. Sportler, die  ebenfalls zu solch einem Schritt bereit  sind, sich aber noch nicht entschieden haben -  oder auf der Suche nach einem passenden Partner sind - bietet die Stiftung unsere Erfahrung und das große know-how der Experten von CARE Deutschland-Luxemburg  für ein derartiges Engagement an.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema hier (PDF)

 

 


Jahresberichte der Stiftung Hoffnung 1-plus


Jahresbericht 2014

Zum Download


Jahresbericht 2013

Zum Download


Jahresbericht 2012

Zum Download


Wie werden die Projekte der Stiftung finanziert?

  • Mit den Zinserträgen aus dem Stiftungskapital. Dieses beträgt zurzeit 124.000 EURO (Stand: Dezember 2015). Um die Maßnahmen für die Slumkinder ausweiten zu können, werden weitere Zustifter gesucht. Mit Erträgen aus dem Stiftungskapital kann die Stiftung ihre Arbeit noch besser planen.
    Steuerrechtlicher Exkurs: Nach dem aktuellen Stiftungssteuerrecht können bei Zuwendungen zum Stiftungskapital innerhalb eines 10-Jahreszeitraums bis zu 1 Mio. EURO als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden – zusätzlich zum allgemeinen Spendenabzug. Mit welchen Teilbeträgen man den Zustiftungsbetrag auf wie viele Jahre verteilt, entscheidet der Zustifter. 

  • Das Stiftungskapital kann auch durch Erbschaften vermehrt werden. Damit verfügt der Erblasser, dass sein Erbe auf Dauer im Sinne der Stiftung wirkt. Eine Erbschaft wirkt wie eine Zustiftung, das heißt, das Kapital bleibt erhalten und die Stiftung arbeitet nur mit den Zinsen der Erbschaft. Eine Broschüre zum Thema kann per Mail angefordert werden unter hoffnung[at]care.de
    Steuerrechtlicher Exkurs: Das per Testament zugewendete Vermögen kommt ungeschmälert bei der Stiftung an und somit voll den Kinderprojekten zugute, da die Stiftung Hoffnung 1-plus vom Finanzamt als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt worden ist und somit auch keine Erbschaft- und Schenkungsteuer bezahlen muss. Wenn Sie selbst geerbt haben und einen Teil der Erbschaft spenden möchten, sind Vermögens- oder Sachwerte, die innerhalb von 24 Monaten der Stiftung zugewendet werden, ebenfalls von der Erbschaftssteuer befreit.

  • Mit „gebunden Spenden“ für konkrete Maßnahmen oder mit „ungebundenen Spenden“, über deren Verwendung der Vorstand innerhalb der Satzungszwecke frei entscheiden kann.
    Steuerrechtlicher Exkurs: Spenden an die Stiftung Hoffnung 1-plus können von Privatpersonen bis max. 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte steuermindernd als allgemeiner Spendenabzug geltend gemacht werden. Bei Firmen liegt die Obergrenze bei 0,4% der gesamten Umsätze und der aufgewendeten Löhne und Gehälter.

  • Mit Darlehen, die man der Stiftung gibt und deren Zinsen der Stiftung zufallen. Im Darlehensvertrag wird individuell festgelegt, wie kurz die Kündigungsfristen sind und ob das Darlehen nach dem Todesfall des Darlehensgebers ganz oder teilweise dem Stiftungskapital zugeführt wird, also auf Dauer wirkt. Wer Sorge hat, dass er das Geld aufgrund besonderer Umstände vielleicht doch noch einmal benötigen müsste, wählt diese Form der Unterstützung der Stiftungstätigkeiten.

Wir freuen uns über jeden Anruf, Brief und jede Mail:

Dreizehnmorgenweg 6
53175 Bonn
Telefon: 0228 / 97563 31
E-Mail: hoffnung[at]care.de

Konto: CARE Stiftung Hoffnung 1-plus 
114470800 bei der Commerzbank (BLZ 38040007)

IBAN: DE88 3804 0007 0114 4708 00

BIC: COBADEFFXXX

Bei Online-Spenden bitte als Zweck „CARE - Stiftung Hoffnung 1-plus" angeben.