Simbabwe: Die verheerenden Folgen des Klimawandels

Auf seinem zerstörerischen Weg durch Simbabwe löste Wirbelsturm Idai Erdrutsche und Sturzfluten aus, entwurzelte Bäume, überschwemmte Straßen, beschädigte Wohn- und Krankenhäuser, Schulen und Telefonleitungen. 270.000 Menschen sind von den Auswirkungen betroffen. „Wir stehen noch immer vor einer enormen Herausforderung. Der Zugang zu den am stärksten betroffenen Menschen ist ein Kampf“, berichtet Monique Morazain, stellvertretende CARE-Länderdirektorin in Simbabwe. 

„Vor Wirbelsturm Idai gab es eine schwere Dürre im Land, so dass die Menschen schon da nicht wussten, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollten.“ Die CARE-Nothilfeteams vor Ort arbeiten eng mit den lokalen Behörden und anderen Organisationen zusammen, um lebensrettende Hilfe zu leisten. Bislang konnte CARE fast 26.000 Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Unterkünften erreichen. Aber Zehntausende mehr brauchen Hilfe.

So hilft CARE in Simbabwe

Drei Frauen folgen aufmerksam einem Gespräch

Nothilfe Ernährungssicherheit

CARE unterstützt während der Trockenzeit ca. 50.000 Menschen in vier Distrikten in Simbabwe durch die Verteilung von Bargeldhilfen zum Kauf von Lebensmitteln sowie Schutzmaßnahmen für einen sicheren Zugang zu Nahrungsmitteln. Durch die kombinierte Ausgabe von Bargeld und Gutscheinen werden 85% eines monatlichen Nahrungsmittelkorbs im Wert von etwa 11,50 US-Dollar erreicht. Außerdem wurde ein System zum Schutz vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch sowie zur frühen Erkennung von Unterernährung entwickelt.

Eine CARE-Mitarbeiterin mit oranger Weste steht auf einer Wiese, im Hintergrund sitzen Menschen

Katastrophennothilfe

CARE unterstützt lokale Partnerorganisationen in Simbabwe beim Aufbau von Mechanismen zur Minimierung von Katastrophenrisikos. Ziel ist es, die Menschen vor Ort beim Eintritt eines Katastrophenfalls selbst in die Lage zu versetzen, schnell zu reagieren. Damit soll die zeitliche Lücke zwischen Eintreffen von Helfer:innen-Teams und ersten Nothilfemaßnahmen geschlossen werden. Im Fokus der Trainings für unsere lokalen Partner stehen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Programme, Nothilfekoordinierung und mehr.