
Seit drei Jahren wütet im Sudan ein Krieg, der Millionen Menschen in Hunger, Flucht und existenzielle Not gestürzt hat. Bomben, zerstörte Lebensgrundlagen und extreme Klimafolgen treiben Familien an den Rand des Überlebens. Vielerorts ist humanitäre Hilfe die einzige Hoffnung.
Seit drei Jahren wütet im Sudan ein Krieg, der Millionen Menschen in Hunger, Flucht und existenzielle Not gestürzt hat. Bomben, zerstörte Lebensgrundlagen und extreme Klimafolgen treiben Familien an den Rand des Überlebens. Vielerorts ist humanitäre Hilfe die einzige Hoffnung.
Der anhaltende Krieg hat den Sudan in eine beispiellose humanitäre Krise gestürzt. Über 30 Millionen Menschen – fast zwei Drittel der Bevölkerung – sind dringend auf lebensrettende Hilfe angewiesen. Laut IPC breitet sich in mehreren Regionen eine Hungersnot aus, besonders in Darfur und Kordofan.
Frauen und Mädchen sind besonders betroffen. Sie erleben Hunger, Vertreibung und weit verbreitete geschlechtsspezifische Gewalt. Millionen Menschen haben kaum Zugang zu Gesundheitsversorgung, Nahrungsmitteln, sauberem Wasser oder Schutz. Gleichzeitig geraten Hilfsprogramme durch massive Finanzierungskürzungen immer stärker unter Druck.
Trotz dieser Herausforderungen ist CARE weiterhin vor Ort. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen leistet CARE lebensrettende Hilfe, darunter Ernährungshilfe, medizinische Versorgung und Unterstützung für Menschen in Vertriebenencamps.
Ihre Spende leistet lebensrettende Unterstützung für die Menschen im Sudan.

Um die Not von Binnenvertriebenen, Geflüchteten und Aufnahmegemeinden zu mindern, ermöglicht CARE den Zugang zu WASH-Diensten wie sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygieneartikeln und stellt durch Schulungen der Bevölkerung den langfristigen Betrieb und die Wartung der Anlagen sicher.
Außerdem wird weiterführende Aufklärung über Themen wie Hygiene, Gesundheit, Ernährung und Wasser für Mitglieder der Gemeinden angeboten.

CARE unterstützt Gesundheitszentren und stellt grundlegende Gesundheitsversorgung bereit. Außerdem unterstützt CARE Mütter dabei, so genannte ‘Mother Support Groups’ zu gründen und arbeitet an verbesserter Mutter-Kind-Gesundheit. Zudem werden mobile Kliniken eingerichtet, Impf- und Gesundheitskampagnen durchgeführt und kommunale Gesundheitshelfer:innen und Hebammen für eine sichere Geburt geschult.
Leider werden durch den anhaltenden Konflikt mehr und mehr Gesundheitseinrichtungen beeinträchtigt, was den Zugang zu medizinischer Hilfe für Tausende erschwert.

Im Sudan sind 28,9 Millionen Menschen von Hunger und Unterernährung bedroht. CARE unterstützt Geflüchtete und Gastgemeinden mit lebensrettender Nahrungsmittel- und Bargeldhilfen. Mit ihrer Spende für den Sudan unterstützt CARE Ernährungszentren und leistet dringend benötigte Hilfe für unterernährte Kinder, schwangere und stillende Frauen. Zudem erhalten männliche Geflüchtete und Einheimische Schulungen in Bereichen wie der Kinderbetreuung und -ernährung, um zur Entlastung der Frauen beizutragen.
Durch den stetigen Zustrom an Geflüchteten, im Augenblick vor allem aus Al Faschir (Nord-Darfur) nach Ost-Darfur, wird die Versorgungslage immer angespannter.
