
Nach verheerenden Taifunen leistet CARE schnelle Hilfe in den Katastrophengebieten.
Nach verheerenden Taifunen leistet CARE schnelle Hilfe in den Katastrophengebieten.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 hat am 8. Juni 2026 den Süden der Philippinen erschüttert. Besonders die Insel Mindanao ist betroffen, auf welcher Tote und Verletzte gemeldet wurden. Starke Nachbeben dauern an, und Tsunami-Warnungen führten zu Evakuierungen in mehreren Küstengebieten. Die genaue Schadenslage entwickelt sich noch, doch bereits jetzt ist klar, dass insbesondere vulnerable Gemeinden mit zerstörter Infrastruktur, eingeschränktem Zugang zu Wasser, Gesundheitsversorgung und sicheren Unterkünften konfrontiert sind. CARE und seine Partner stehen bereit, um die betroffenen Menschen schnell und bedarfsgerecht zu unterstützen.
Frauen und Mädchen tragen in solchen sich überlagernden Krisen häufig eine besonders schwere Last: Sie haben oft nur eingeschränkten Zugang zu Schutz, sauberem Wasser und grundlegenden Hilfen.
Die Klimakrise verschärft diese Situation weiter. Stürme werden intensiver und treffen Gebiete, die sich kaum von vorherigen Katastrophen erholen konnten.
CARE ist bereits seit 1949 auf den Philippinen aktiv. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen leisten wir Nothilfe, verteilen Hilfsgüter wie Wasser, Nahrung, Notunterkünfte und Hygieneartikel und unterstützen Gemeinden dabei, sich besser auf künftige Katastrophen vorzubereiten.



CARE schult Kleinbäuerinnen in vier Provinzen, damit sie informierte Entscheidungen bezüglich ihre Anbauprodukte treffen können. Besonders arme, von Frauen geführte Haushalte werden darin unterstützt, auf Basis der Katastrophen- und Klimarisikobewertungen individuelle Strategien zu entwickeln. CARE-Helfer:innen demonstrieren auf Schulungsfeldern an das Klima angepasste Anbaustrategien und unterstützen die Gründung von von Frauen geführten Kollektiven, um den Ertrag und die Einkommen aller Beteiligten zu erhöhen.
