Mosambik: Zwei Jahre nach Zyklon Idai

Die Folgen vergangener Wirbelstürme sind für die Menschen in Mosambik immer noch deutlich zu spüren: Vor zwei Jahren hinterließ Zyklon Idai mit 200 Stundenkilometern eine Schneise der Verwüstung und zerstörte mehr als 700.000 Hektar Ernte. Fast 100.000 Menschen leben bis heute in notdürftigen Unterkünften und sind schutzlos den durch den Klimawandel zunehmend extremeren Wetterereignissen ausgeliefert.

Auch auf den Alltag wirkt sich Idai bis heute aus, hinzu kamen COVID-19 und weitere Wirbelstürme wie Eloise im Januar 2021. Frauen und Mädchen müssen weitere Wege zurücklegen, um Trinkwasser und Feuerholz zu holen. Kinder, die ihr Zuhause verloren haben, sind einem erhöhten Risiko von Ausbeutung, Schulabbruch und der Trennung von ihren Familien ausgesetzt.

CARE hilft beim Wiederaufbau der von den Naturkatastrophen zerstörten Gemeinden und verteilt Nahrung an die betroffenen Familien. Nach Zyklon Idai baute CARE 360 temporäre Lernräume und sanierte Klassenzimmer, um sicherzustellen, dass der Unterricht für rund 34.000 Schüler:innen fortgesetzt werden kann. Wir stellten außerdem Hygieneartikel und sanitäre Einrichtungen für fast 60.000 Frauen und Mädchen bereit. Dazu gehörten Latrinen, Seifen, Eimer und Damenbinden. Darüber hinaus bietet CARE bis heute Schulungen zu Hygienepraktiken für Freiwillige, Schüler:innen sowie Lehrende an. Diese tragen ihr Wissen dann weiter in ihre Gemeinden, wodurch viele weitere Personen davon profitieren.

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Die CARE-Hilfe in Mosambik auf einen Blick

Zwei Mädchen tragen von CARE bereitgestellte Hygiene-Sets

Katastrophenhilfe nach Zyklon Idai

Zwei Jahre nach Zyklon Idai, leiden die Menschen in Mosambik noch unter den verheerenden Folgen. Um die schlimmste Not der betroffenen Familien zu lindern, verteilte Helfer:innen CARE-Pakete gefüllt mit überlebenswichtigen Hilfsgütern sowie Hygiene- und Menstruationsprodukte. Zusätzlich hilft CARE beim katastrophensicheren Wiederaufbau von 25 zerstörten Klassenzimmern sowie der Reparatur und Neuinstallation von ausreichenden Latrinen und Handwaschstationen an den Schulen zur Cholera-Prävention und organisiert Hygiene- und Aufklärungsschulungen für Lehrpersonal und Schüler:innen, um der sich rasch ausbreitenden Krankheit im Katastrophengebiet entgegenzuwirken.

Die 70-jährige Mantando Joan aus Mosambik steht mit Pflügwerkzeug auf einem Feld

Nahrungsmittelhilfe für Kleinbäuerinnen und -bauern

Ein Großteil der Bevölkerung in Mosambik lebt von der Landwirtschaft. Zunehmend unregelmäßige Niederschläge und längere Trockenperioden haben die kargen Ernten in den letzten Jahren um bis zu 30 Prozent gesenkt. In der erntefreien Zeit leiden die Familien Hunger. CARE stellt von der Dürre betroffenen Kleinbäuerinnen und -bauern Saatgut zur Verfügung. Darüber hinaus werden weitere Haushalte erreicht, die unter akuter Mangelernährung leben, jedoch keine Nahrungsmittelhilfe erhalten haben und dringend Hilfe benötigen.