Mosambik: Keine Pause in Sicht

In den letzten Jahren wurde Mosambik wiederholt von schweren Zyklonen heimgesucht, welche Infrastruktur zerstörten, Familien obdachlos machten, Ernten vernichteten und immer wieder Menschenleben forderten. Allein die Überschwemmungen Anfang 2026 betrafen rund 720.000 Menschen und beschädigten große Teile landwirtschaftlicher Flächen, was die Ernährungssituation erheblich verschärfte. Rund 1,8 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen - 1 Million davon sind Kinder. 

Zu der dadurch ausgelösten Not kommt im Norden ein eskalierender Konflikt. In der Provinz Cabo Delgado leidet die Bevölkerung seit Jahren unter den Folgen von Kämpfen und Gewalt. Die humanitäre Lage verschlechtert sich mehr und mehr. Hunderttausende wurden zur Flucht gezwungen, und die Zahl der Vertriebenen steigt weiter.

CARE stellt Trinkwasser bereit, verteilt Nahrungsmittel sowie landwirtschaftliche Geräte und schult außerdem zu klimafreundlicher Landwirtschaft.

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Das Titelbild des CARE-Krisenreports-2024 auf orangenem Hintergrund.

Mosambik ist eine vergessene Krise

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Die CARE-Hilfe in Mosambik auf einen Blick

Louisa hält eine Gießkanne und gießt die Setzlinge auf ihrem Feld.

In Mosambik sind die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren. Nach einer schweren Dürreperiode zerstörten Überschwemmungen einen Großteil der Ernte. Viele Menschen in Mosambik sind auf Landwirtschaft angewiesen – die Extremwetter treffen sie besonders hart. CARE unterstützt Frauen und Mädchen vor Ort bei der Anpassung an die Klimakrise. Neben der Analyse von Klimarisiken und der Entwicklung von Anpassungsplänen unterstützt CARE mit klimaresilientem Saatgut und landwirtschaftlichen Werkzeugen wie Gießkannen oder Hacken. Zudem werden Schulungen über die korrekte Verwendung angeboten und Netzwerke gefördert, um das Wissen weiterzugeben und bei landwirtschaftlichen Praktiken zusammenzuarbeiten. 

Quellen

  • WFP: Mozambique Country Brief, April 2026
  • Unicef: Humanitarian Situation Report No. 3, März 2026
  • FEWS NET: Mozambique Food Security Outlook, März 2026