Nothilfe nach schweren Erdrutschen in Nepal

Am 26. August 2026 hat eine verheerende Sturzflut weite Teile Nepals getroffen. Rund 1,6 Millionen Menschen sind von den Folgen betroffen, Tausende Häuser sowie wichtige Infrastruktur wurden beschädigt oder zerstört. CARE unterstützt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen betroffene Familien und begleitet sie beim Übergang von der Nothilfe zum Wiederaufbau. Dabei stehen Bargeldhilfen, Unterstützung bei der Wiederherstellung der Lebensgrundlagen sowie Schutz- und Anlaufstellen für Frauen und Mädchen im Fokus.

CARE ist bereits seit 1978 in Nepal tätig und arbeitet eng mit lokalen Gemeinden und Partnerorganisationen zusammen. Ziel ist es, Armut zu überwinden, Gleichberechtigung zu fördern und Menschen dabei zu unterstützen, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen und Mädchen sowie auf der Vorsorge und Unterstützung bei Katastrophen und den Folgen der Klimakrise. Im Jahr 2025 erreichte CARE in Nepal 1,14 Millionen Menschen, davon waren 53 Prozent Frauen und Mädchen.

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Zwei Menschen stehen nach der Sturzflut in Nepal vor ihren zerstörten Häusern.

So hilft CARE in Nepal

Zwei Personen tragen CARE-Pakete.

Sturzflut im August 2026

Am 26. August 2026 traf eine verheerende Sturzflut weite Teile Nepals. Rund 1,6 Millionen Menschen sind von den Folgen betroffen. Tausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört, Straßen unpassierbar und wichtige Infrastruktur wie Schulen, Gesundheitseinrichtungen sowie Wasser- und Sanitärsysteme schwer getroffen.

CARE leistete gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen zunächst akute Nothilfe: 1.407 Menschen erhielten Unterstützung mit Notunterkünften und Hilfsgütern, 663 Menschen Lebensmittelhilfe und 295 Menschen Decken. Inzwischen richtet sich die Unterstützung zunehmend auf den Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen. Gemeinsam mit der Partnerorganisation WOREC betreibt CARE zudem Schutz- und Anlaufstellen für Frauen und Mädchen, in denen unter anderem psychosoziale Unterstützung angeboten wird.

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Eine Frau hält ein CARE-Hygienepaket im Arm, das sie nach dem Erdbeben erhalten hat

Hilfe nach schwerem Erdbeben

Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala den Himalayastaat. Teilweise sind die Schäden bis heute – elf Jahre später – noch nicht repariert. Um den vom Erdbeben betroffenen Gemeinschaften zu helfen, hat CARE gemeinsam mit der Partnerorganisation Shanti Griha den erdbebensicheren Wiederaufbau und die Ausstattung von sechs Schulen, einem Kindergarten und zwei Gemeinschaftshäusern sowie den Bau von sechs Trinkwassersystemen unterstützt. Außerdem führt CARE Ausbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu den Themen Schulmanagement, Erste Hilfe, gewaltfreie Kommunikation sowie kindliche Entwicklung, Gesundheit und Hygiene durch.