Nothilfe nach schweren Erdrutschen in Nepal

Am 26. August 2026 hat eine schwere Sturzflut in den nepalesischen Distrikten Nuwakot, Dhading, Gorkha und Chitwan die höchste Alarmstufe ausgelöst. Such- und Rettungsmaßnahmen dauern an, das gesamte Ausmaß der Katastrophe und die Zahl der Todesopfer werden derzeit noch ermittelt. Die Sturzflut hat Familien ihr Zuhause, ihren Besitz und ihre Lebensgrundlage genommen. Durch Schäden an der Wasser- und Sanitärinfrastruktur besteht zudem die Gefahr, dass sich durch Wasser übertragene Krankheiten ausbreiten.

CARE Nepal steht in engem Austausch mit der nepalesischen Regierung, der Nationalen Behörde für Katastrophenvorsorge und -management sowie lokalen Partnerorganisationen und bereitet bedarfsgerechte Hilfsmaßnahmen vor. Geplant sind unter anderem Notunterkünfte und die Verteilung von Hygienepaketen an betroffene Familien. Auch beim langfristigen Wiederaufbau steht CARE bereit, die betroffenen Gemeinden zu unterstützen.

Besonderes Augenmerk gilt Frauen und Mädchen, die bei Katastrophen besonderen Risiken ausgesetzt sind. CARE wird deshalb eine schnelle Gender-Analyse durchführen, damit ihre spezifischen Bedürfnisse und Risiken bei der Nothilfe berücksichtigt werden.

„Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die von dieser Katastrophe betroffen sind“, sagt Mona Sherpa, Landesdirektorin von CARE Nepal.

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Zwei Menschen stehen nach der Sturzflut in Nepal vor ihren zerstörten Häusern.

So hilft CARE in Nepal

Eine Frau hält ein CARE-Hygienepaket im Arm, das sie nach dem Erdbeben erhalten hat

Soforthilfe nach der Katastrophe

Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala den Himalayastaat. Teilweise sind die Schäden bis heute – elf Jahre später – noch nicht repariert. Um den vom Erdbeben betroffenen Gemeinschaften zu helfen, hat CARE gemeinsam mit der Partnerorganisation Shanti Griha den erdbebensicheren Wiederaufbau und die Ausstattung von sechs Schulen, einem Kindergarten und zwei Gemeinschaftshäusern sowie den Bau von sechs Trinkwassersystemen unterstützt. Außerdem führt CARE Ausbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu den Themen Schulmanagement, Erste Hilfe, gewaltfreie Kommunikation sowie kindliche Entwicklung, Gesundheit und Hygiene durch.