Statement von Catalina Vargas, Landesdirektorin von CARE Kolumbien, nach dem Erdbeben der Stärke 7,4, das am 10. August den Westen Kolumbiens erschütterte
„Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die von dem Erdbeben betroffen sind. Zahlreiche Tote und Verletzte wurden bislang gemeldet. Gebäude und kritische Infrastruktur wurden beschädigt oder zerstört. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern an. Das volle Ausmaß der Schäden und des humanitären Bedarfs wird derzeit ermittelt.
Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar in der Region Chocó. Die Erschütterungen waren jedoch in weiten Teilen des Landes bis hin nach Bogotá zu spüren.
Wir sind besonders besorgt um Frauen und Mädchen, Kinder, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. Nach großflächigen Katastrophen wie dieser sind sie oft mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. Wenn Häuser zerstört und Familien vertrieben werden, können sich ohne gezielte Schutzmaßnahmen die Risiken vor allem für Frauen und Mädchen erhöhen und Ungleichheiten verschärfen.
Unser CARE-Kolumbien-Team steht mit betroffenen Gemeinden und lokalen Organisationen in direktem Kontakt, um die genauen Bedarfe zu erheben, damit Nothilfe gezielt und schnell erfolgen kann.
Erst vor wenigen Wochen erschütterten verheerende Erdbeben das benachbarte Venezuela. Auch dort unterstützt unser Team lokale Partnerorganisationen bei der Nothilfe.“
So hilft CARE: CARE arbeitet seit 1954 in Kolumbien und ist heute gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen und Gemeinden in fünf Departamentos tätig, darunter Valle del Cauca, eines der vom Erdbeben am stärksten betroffenen Gebiete. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Schutz, Gesundheit und der Unterstützung von Menschen bei der Bewältigung von Krisen.
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