Gender-Food-Gap und Hunger weltweit

Millionen Menschen weltweit sind dem Hunger schutzlos ausgeliefert, Frauen sogar häufiger als Männer. CARE bekämpft Hunger nachhaltig und beugt Hungersnöten vor.

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Millionen Menschen weltweit sind dem Hunger schutzlos ausgeliefert, Frauen sogar häufiger als Männer. CARE bekämpft Hunger nachhaltig und beugt Hungersnöten vor.

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CARE hilft, den Gender-Food-Gap und Hunger zu bekämpfen

Es leiden 84,2 Millionen mehr Frauen unter Hunger als Männer. Das ist mehr als die gesamte Bevölkerung von Deutschland. Man bezeichnet das als Gender-Food-Gap. Weltweit sind meist Frauen für die Zubereitung und den Kauf von Lebensmitteln zuständig. Sie sind es aber auch, die zuletzt und am wenigsten essen.

Ingesamt haben sich die Ernährungssicherheit und der Ernährungszustand der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in den letzten Jahren verschlechtert. Weltweit müssen mehr als 733 Millionen Menschen hungern. Im Sudan sind aktuell mehr als 25 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Ebenso ist die Lage der Menschen in Gaza alarmierend. CARE unterstützt Millionen Menschen weltweit darin, nachhaltigen Zugang zu einer sicheren Ernährung zu bekommen und die Landwirtschaft an die veränderten Gegebenheiten des Klimawandels anzupassen. Die Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und das Wissen um nährstoffreiche Ernährung sind dabei zwei der wichtigsten Schritte.

Hunger bekämpfen

CARE unterstützt die Menschen vor Ort mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Hygienesets, Bargeld, Cash-for-Work-Programmen sowie Schulungen für Kleinbäuerinnen und -bauern. Mit Ihrer regelmäßige Spende gegen Hunger investieren Sie in Projekte im Bereich Ernährung und Nahrungsmittelsicherheit und helfen damit, Hungersnöte zu verhindern und Menschenleben zu retten. Unser Fokus liegt dabei auf der Unterstützung von Frauen und Mädchen.

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84 Mio
mehr Frauen als Männer leiden unter Hunger.
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Frauen und Mädchen häufiger von Hunger betroffen

Eine aktuelle CARE-Studie zeigt, dass derzeit weltweit 84,2 Millionen mehr Frauen als Männer hungern. Je größer die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Welt ist, desto mehr Hunger gibt es. Die COVID-19-Pandemie und die anschließende Nahrungsmittelkrise – verschärft durch den Konflikt in der Ukraine – hat die geschlechtsspezifische Kluft bei der Ernährung drastisch vergrößert. Frauen sind am stärksten von den Auswirkungen der Krise betroffen. Im Jahr 2022 konnten zwar Verbesserungen der globalen Durchschnittswerte verzeichnet werden, doch nimmt die Ungleichheit in vielen Teilen der Welt trotzdem weiter zu.

Obwohl Frauen auf allen Ebenen der Nahrungsmittelproduktion eine wichtige Rolle spielen, sind sie die ersten, die verzichten: In Somalia etwa geben Männer an, kleinere Mahlzeiten zu essen, während Frauen berichten, dass sie ganze Mahlzeiten auslassen. Im Libanon verhält es sich ähnlich: Mehr Frauen als Männer geben an, kleinere Portionen zu essen. Der Kampf für die Rechte von Frauen und Mädchen ist der Schlüssel im Kampf gegen den Hunger und ein elementarer Teil unserer weltweiten Projekte.

Studie lesen (englisch)

Sudan: Eine der größten Nahrungsmittelkrisen der Welt

Kind mit Hungerband um den Arm

Hungersnot im Sudan

Im Sudan sind über 25,6 Millionen Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen. Fünd Millionen davon befinden sich bereits in einer Hungernotlage. Besonders gefährdet sind Frauen und Kinder, die aufgrund von Ungleichheit und Armut die schlimmsten Auswirkungen der Krise spüren. Die seit über einem Jahr andauernden Kämpfe haben tausende Menschenleben gefordert und Millionen zur Flucht gezwungen – sowohl innerhalb des Landes als auch in benachbarten Staaten wie dem Tschad oder dem Südsudan.

Trotz der eskalierenden Gewalt leistet CARE weiterhin Hilfe in fünf sudanesischen Bundesstaaten und hat im letzten Jahr über 1,2 Millionen Menschen durch Ernährungsprogramme und medizinische Unterstützung erreicht. Doch die Lage verschärft sich weiter: Die Hungersnot weitet sich aus und es wird dringend mehr Hilfe benötigt, um diese Not zu lindern.

Spenden Sie, um für die Menschen im Sudan lebensrettende Unterstützung zu leisten.

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CARE-Maßnahmen gegen Hunger und Hungersnot

 

CARE verteilt sauberes Trinkwasser und Nothilfe-CARE-Pakete gefüllt mit Getreide, Hülsenfrüchten und Speiseöl an notdürftige Familien. Unterernährte Kinder versorgt CARE mit medizinischer Aufbaunahrung, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen und ihre Körper wieder normale Nahrung vertragen. 

 

Gleichzeitig repariert CARE Brunnen und Wasserquellen, denn sauberes Trinkwasser und Hygiene sind überlebenswichtig. Zudem führt CARE Schulungen zu wasserschonenden Anbaumethoden durch und hilft mit dürreresistentem Saatgut, Getreidebanken und effizienten Bewässerungssystemen. 

 

CARE verbessert die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzteteams, die auch den Ernährungsstatus der Kleinkinder überprüfen. Neben der Umsetzung von Projekten engagiert sich CARE auch auf politischer Ebene gegenüber Regierungen und der internationalen Gemeinschaft durch Anwärterschaft für mehr Investitionen zum Thema Hunger und Mangelernährung.

Wie kann ich Hunger bekämpfen?

Ein CARE-Paket mit Lebensmitteln

Spenden gegen Hunger

733 Millionen Menschen litten im vergangenen Jahr Hunger. Der Anteil unterernährter Kinder unter fünf Jahren beträgt dabei 149 Millionen und insbesondere sie benötigen dringend Hilfe. Die Entwicklung in Ostafrika und im Mittleren Osten ist derzeit mehr als kritisch. Viele Menschen in diesen Regionen laufen Gefahr, an Nahrungsmangel zu leiden und eine Schwächung ihres Immunsystems zu erfahren, die sogar tödlich enden kann.

Mit Ihrer Spende gegen Hunger investieren Sie in Projekte im Bereich Ernährung und Nahrungsmittelsicherheit und helfen damit, Hungersnöte zu verhindern und Menschenleben zu retten.

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Mehrere Kleinbäuerinnen und Kleinbauern stehen vor ihrer Gemüseernte

Nahrungsmittelverschwendung vermeiden

Laut der Welternährungsorganisation wird ein Drittel der produzierten Lebensmittel weltweit weggeschmissen. Das ist katastrophal – besonders angesichts der Tatsache, dass so viele Menschen auf der Welt hungern. Wir können alle etwas tun, um weniger Lebensmittel zu verschwenden, zum Beispiel gezielter und in kleineren Mengen einkaufen. 

In den Ländern des Globalen Südens liegt das Problem eher darin, dass Nahrungsmittel wegen schlechter oder mangelnder Lagermöglichkeiten verfaulen und weggeschmissen werden müssen.