Mit WASH-Projekten gegen Krankheiten und Hunger

Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser wurde 2010 von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Laut der Weltgesundheitsorganisation steht aber 2,2 Milliarden Menschen weltweit nur verunreinigtes Wasser zur Verfügung und über vier Milliarden haben keine sichere Sanitärversorgung. Laut der UN-Nachhaltigkeitsziele sollen bis 2030 die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleistet sein. Denn Menschen ohne Wasserzugang riskieren Krankheiten, Hunger und Tod. Deswegen sind Maßnahmen zu Wasser-, Hygiene- und Sanitärversorgung ein wichtiger Teil unserer weltweiten Arbeit.

Wir sichern Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser – auch und besonders in Zeiten von Kriegen, Pandemien wie aktuell der Coronavirus-Pandemie – sowie bei Notfällen und Katastrophen. Wir sorgen für eine funktionierende Abwasser- und Abfallentsorgung, verteilen Hygiene-CARE-Pakete mit Seife, Desinfektionsmitteln, Kanistern, Handtüchern und Produkte für Menstruationshygiene und führen Informationsschulungen durch, in denen die Menschen lernen, wie sie durch Hygienemaßnahmen gefährliche Krankheiten wie COVID-19 oder Cholera vorbeugen können.

Fragen und Antworten zum Thema Wasser & Hygiene

Warum ist Wasser so lebensnotwendig für Menschen?

Die Bedeutung des Wassers für Menschen ist enorm. Denn Wasser ist die Basis des Lebens. Ohne Wasser ist die Existenz aller Lebensformen – Pflanzen, Tiere, Bakterien und andere – unmöglich. Auch der Mensch kann nicht ohne Wasser leben. Denn der menschliche Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser. Das Wasser ist der Hauptbestandteil der Zellen und des Gewebes und ermöglicht auch den Stoffwechsel, indem es als Lösungs- und Transportmittel von Substanzen dient. Obwohl ein Mensch ohne feste Nahrung bis zu vier Wochen überleben kann, droht ihm ohne Wasser ab dem dritten Tag der Tod. Ein gesunder erwachsener Mensch sollte daher am Tag mindestens 1,5 Liter Wasser trinken. Wasser sorgt sozusagen dafür, dass alles in unserem Körper richtig funktioniert. Die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus macht deutlich, wie wichtig sauberes Wasser auch für den Kampf gegen Krankheiten ist. Laut der UN sind mindestens 50 Liter Wasser sind pro Tag für eine Person notwendig, um ihre Grundbedürfnisse zu stillen, Krankheiten zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit zu erhalten. In Deutschland liegt der tägliche Durchschnitt bei 121 Litern Wasser pro Person. In den meisten Ländern Afrikas ist ein Verbrauch von 50 Litern am Tag nicht möglich.

Wie ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser in Krisengebieten?

Durch die weltweit ungleiche Wasserverteilung und die unterschiedlichen Klimabedingungen ist auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht gleich. Besonders in Ländern Afrikas, Mittel- und Südamerikas und Asiens herrscht vielerorts dramatische Wasserknappheit. Außerdem hat sich der weltweite Wasserverbrauch im letzten halben Jahrhundert verdreifacht. Es ist jetzt schon deutlich, dass Menschen viel zu viel Wasser verbrauchen, mehr als unser Planet bereitstellen kann.

Die landwirtschaftliche und industrielle Produktion von Konsumgütern ist in hohem Maße verantwortlich dafür. Oft werden die Produktionsprozesse von Gütern, die einen hohen Wasserverbrauch haben, wie z.B. von Lebensmitteln wie Fleisch, Avocados, Soja oder auch Kleidung, in die Länder des globalen Südens ausgelagert. Denn um z.B. 1 Kilogramm Fleisch herzustellen, muss 100-mal mehr Wasser aufgewendet werden als für 1 Kilogramm Getreide. Für den Anbau von 1 Kilogramm Avocados werden 1.000 Liter Wasser benötigt. Viele der Länder des Globalen Südens haben bereits die Wasserverbrauchsgrenze erreicht, sodass der Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Bevölkerung nicht überall möglich ist. 

Was verstärkt die Wasserknappheit weltweit?

Umweltverschmutzung, Wirtschaftswachstum und Verschwendung verstärken die weltweite Wasserknappheit. So haben 2,2 Milliarden Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und 785 Millionen Menschen haben nicht einmal eine Trinkwassergrundversorgung. Mehr als 3,6 Milliarden Menschen leben heute schon in Gebieten, die mindestens einen Monat im Jahr kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Und die Klimakrise mit ihren häufigeren Dürreperioden verstärkt diese Entwicklungen massiv.

Wie ist die Wasserverteilung auf der Erde?

Menschen brauchen jeden Tag Wasser. Es wird nicht nur zum Trinken benötigt, sondern auch zum Kochen, Waschen, Kühlen, Heizen sowie für fast jede Produktionsphase der Warenherstellung. Obwohl mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, sind davon nur circa 3 Prozent Süßwasser. Süßwasser ist sauberes Trinkwasser mit einem hohen Reinheitsgrad und für den menschlichen Gebrauch geeignet. Allerdings steht nur ein Drittel des Süßwassers dem Menschen zur Verfügung, denn der Rest ist als Eis in Form von Gletschern gespeichert oder liegt als fossiles Grundwasser vor.

Daher stellt die Versorgung der Menschheit mit sauberem Trinkwasser ein großes Problem dar – nicht nur in den ärmeren, trockenen Regionen der Welt, sondern weltweit. Auch europäische Länder sind durch den hohen Wasserverbrauch bereits von Wassermangel betroffen. Etwa 80 Prozent der europäischen Süßwassernutzung stammen aus Flüssen und Grundwasser. Diese Quellen sind anfällig für Übernutzung, Umweltverschmutzung und den Klimawandel. Da die Durchschnittstemperaturen auch in Europa klimabedingt weiter ansteigen, droht in vielen Gebieten schon in ein paar Jahrzehnten Wasserknappheit. Länder wie Italien, Spanien und Belgien verbrauchen derzeit jährlich um die 20 Prozent ihrer langfristigen Wasservorräte und leiden dadurch bereits jetzt unter "Wasserstress". Auch in Deutschland macht sich die Grundwasserknappheit vor allem im Sommer in der Landwirtschaft bemerkbar.Weitere aufeinanderfolgende trockene Sommer mit zusätzlich wenig Niederschlag im Winter werden langfristig negative Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit haben.

Welche Bedeutung hat Wasser im Kampf gegen Epidemien?

Verschmutztes Trinkwasser ist lebensgefährlich. Denn im nicht aufbereiteten Wasser befinden sich oft Bakterien und Krankheitserreger, die vor allem für kleine Kinder, alte und geschwächte Menschen tödlich sein können. In einigen Ländern Afrikas leidet beispielsweise Tausende Menschen an schweren wasserbedingten Krankheiten wie Typhus oder Cholera. Cholera ist die am meisten gefürchtete Erkrankung, die über kontaminiertes Wasser übertragbar wird.

Sauberes Wasser ist für ein starkes Immunsystem und die Gesundheit der Menschen sehr wichtig. Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) führt zu anhaltenden Verstopfungen und Nierenerkrankungen, verringert die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien und mindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Der Körper ist anfälliger für Krankheiten und das Immunsystem kann nicht richtig funktionieren. Wasserknappheit führt dazu, dass Millionen Menschen neben Dehydrierung auch unter mangelnder Hygiene leiden. Hygienemaßnamen und richtige Pflege sind jedoch notwendig, um sich vor Krankheiten zu schützen und deren Ausbreitung zu vermeiden. Im Falle des Coronavirus ist zum Beispiel das regelmäßige Händewaschen essenziell, um die Virusverbreitung einzudämmen. Doch wenn es nicht mal genug Wasser zum Trinken gibt, bleibt auch nichts zum Waschen der Hände übrig.

Warum ist Wasserzugang besonders für Frauen und Mädchen wichtig?

Durch die mangelnde Trinkwassergrundversorgung müssen viele Menschen täglich lange beschwerliche Wege bewältigen, um Wasserquellen zu erreichen. In vielen Ländern sind traditionell Frauen und Mädchen für die tägliche Wasserversorgung der Familie verantwortlich. Der tägliche Aufwand, das saubere Wasser zu beschaffen, nimmt viele Stunden und viel Kraft in Anspruch. Neben weiteren Aufgaben, für die ebenso Frauen und Mädchen verantworten sind, bleibt den Mädchen dann oft keine Zeit mehr, zu lernen oder einfach zu spielen.

Außerdem sind Mädchen, die die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen, oft gezwungen, während ihrer Periode zu Hause zu bleiben – aus kulturellen Gründen oder weil es in der Schule kaum separate Waschmöglichkeiten für angemessene Menstruationshygiene gibt. Und wenn Waschräume existieren, sind diese häufig weit entfernt und abends unbeleuchtet. Dadurch sind sie öfter Überfällen und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.

2,2Mrd.
So viele Menschen weltweit haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser.
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CARE-Maßnahmen in WASH-Projekten

Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene spielen für die individuelle und öffentliche Gesundheit eine wichtige Rolle. Das Ziel der WASH-Maßnahmen: die Gesundheitsrisiken durch wasserbedingte Krankheiten zu verringern und die Zeit zu verkürzen, die Frauen und Mädchen benötigen, um Wasser aus weit entfernten Quellen zu holen.

Ein Mädchen hält ihre Hände vor einen Wasserhahn, aus dem sauberes Wasser fließt

Wasser

Zur Verbesserung des Zugangs zu einer sicheren Trinkwasserversorgung unterstützt CARE den Bau und die Verbesserung von Wasserversorgungssystemen und -dienstleistungen wie öffentlichen Zapfstellen, Bohrlöchern oder Brunnen. Zudem greift CARE besonders in Notsituationen auf kurzfristigere Strategien zur Aufbereitung von Trinkwasser beispielsweise durch die Verwendung von reinigenden Chlortabletten zurück.

Ein Mädchen in Schuluniform in Simbabwe, im Hintergrund sieht man zwei mädchenfreundliche Toiletten

Sanitärversorgung

Besonders an Orten, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben – z.B. in Flüchtlingscamps – sind gute hygienische Verhältnisse lebensnotwendig. CARE installiert Latrinen und Waschgelegenheiten sowie Pump- und Reinigungsanlagen. Zudem versuchen wir, Frauen und Mädchen etwas Privatsphäre und Sicherheit zu schenken und sie vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Ein Erwachsener wäscht sich die Hände mit Seife

Hygiene

CARE fördert Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel das richtige Händewaschen mit Seife – besonders natürlich in Zeiten wie der aktuellen Coronavirus-Pandemie. Darüber hinaus führt CARE Schulungen zu Themen wie Lebensmittelhygiene (z.B. das richtige Waschen, Kochen und Lagern von Lebensmitteln), Menstruationshygiene bei Frauen und Mädchen oder Hygienemaßnahmen zur Prävention und Bekämpfung bestimmter Krankheiten wie COVID-19 und Cholera durch.

Ein Glas sauberes Wasser für Precious

"Das Wasser hat uns krank gemacht" 

Im Dorf in Simbabwe, wo das Mädchen Precious lebt, gab es lange Zeit weder einen Brunnen noch eine Wasserquelle. So musste sie Tag für Tag immer am früheren Morgen ganz allein drei Kilometer zum nächstgelegenen Fluss laufen, um einen Eimer voller Wasser nach Hause zu schleppen. Doch das Wasser im Fluss war schmutzig und verseucht mit Abfall und Fäkalien. Doch Precious hatte keine Wahl und um nicht zu verdursten, musste sie das Wasser trinken. Sie erinnert sich: „Das Wasser hat uns krank gemacht. Oft habe ich davon schlimme Bauchschmerzen und Durchfall bekommen und konnte tagelang nicht zur Schule gehen!“. Das verschmutzte Wasser hätte für Precious und die anderem in ihrem Dorf tödliche Folgen haben können, denn durch Keime im Wasser werden Krankheiten wie Cholera, Typhus oder Hepatitis übertragen. Darüber hinaus kann mit solchem Wasser keine angemessene Hygiene gewehrleistet werden.

Mädchen in Schuluniform reckt fröhlich die Arme in die Luft, im Hintergrund wird ein Bohrloch installiert
Ein Mädchen sitzt vor einem Wasserbrunnen und hält ein Glas mit sauberem Trinkwasser in den Händen

Dank von CARE gesammelten Spenden konnten wir in Precious’ Dorf einen Wasserbrunnen bohren. Seitdem muss das Mädchen keine langen Wege mehr laufen – denn der Brunnen ist nur wenige Schritte entfernt und spendet frisches, klares Wasser. Precious freut sich, endlich ein Glas sauberes Wasser trinken zu können und mehr Zeit zum Lernen und Spielen zu haben. Der Brunnen mit sauberem Trinkwasser wird auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheiten in der ganzen Region einzudämmen, denn wenn sich Krankheiten an einem Ort vermehren, breiten sie sich schnell überall aus. 

WASH-Projekte: Frauen und Mädchen in Fokus

Cleo aus Simbabwe hebt die Arme und lächelt in die Kamera.

Mehr Gleichberechtigung

CARE legt bei allen Maßnahmen in WASH-Projekten einen Schwerpunkt auf Frauen und Mädchen. Dies ist notwendig, da Frauen unverhältnismäßig oft von der Zuteilung und Verwaltung von Wasser ausgeschlossen sind. CARE fördert die Einbeziehung von Frauen in die Entscheidungen über Wasser und Sanitärversorgung, denn Verbesserungen in diesem Bereich führen dazu, dass sie weniger Zeit für die Pflege von Familienmitgliedern aufwenden müssen, die aufgrund von verschmutztem Wasser, unzureichenden sanitären Einrichtungen und mangelnder Hygiene krank werden. 

Die Instandsetzung und Verlegung von Wasserquellen näher an (oder in) die Wohnhäuser sorgt zudem dafür, dass Frauen und Mädchen nicht mehr viele Kilometer täglich zurücklegen müssen, um Wasser für ihre Familien zu holen.

Ein Mädchen sitzt mit einem Stift in der Hand an einer Schulbank und lächelt

Für Bildung & Gesundheit

Während Frauen diese Zeit nun für Bildung oder zum Geldverdienen zur Verfügung steht, können Mädchen in die Schule gehen. Bessere sanitäre Einrichtungen in Schulen wirken sich außerdem positiv auf die Schülerinnen aus – insbesondere auf Mädchen, sobald sie ihre Menstruation bekommen.

Der Beginn der Periode führt bei vielen Schülerinnen dazu, dass sie die Schule abbrechen oder zumindest während dieser Zeit nicht zum Unterricht gehen, da es dort keine ausreichenden Waschmöglichkeiten gibt. Da die Wege zu sanitären Einrichtungen oft weit und unbeleuchtet sind, werden Frauen und Mädchen oft Opfer von Überfällen und sexualisierten Übergriffen. Wichtig ist daher der Bau von separaten Latrinen und sicheren Waschräumen.

Lernen Sie Wassermanagerin Marriett Chanda kennen

Mit WASH im Kampf gegen Cholera

Die Infektionskrankheit ist in vielen Ländern der Welt immer wieder ein hohes Gesundheitsrisiko, besonders für Kinder, Schwangere, alte und kranke Menschen. Sie kann schwere Durchfälle und Erbrechen verursachen – ein massiver Flüssigkeitsverlust, der zum Tod führen kann. Unversiegelte Wasserstellen, falsche Handhabe von Wasser oder auch Überflutungen, bei denen sich sauberes Wasser mit Abwässern mischt, verbreiten die Krankheit. CARE setzt im Kampf gegen Cholera auf Prävention: Durch die Reinigung von verseuchtem Trinkwasser, die Aufklärung über einfache, aber effektive Hygienemaßnahmen, das Bereitstellen sanitärer Anlagen oder auch die Verteilung von Seife arbeitet CARE der Cholera entgegen.

Fragen und Antworten über Cholera

Was ist Cholera?

Cholera ist eine schwere bakterielle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Vibrio cholerae ausgelöst wird. Sie kann zu Durchfallerkrankungen mit großem Wasserverlust führen und innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich werden. Übertragen wird Cholera meist durch verseuchtes Trinkwasser oder verunreinigte Nahrung. Besonders in Zeiten von Krisen, Konflikten und Klimakatastrophen kommt es immer wieder zu Cholera-Ausbrüchen.

Was sind die Symptome von Cholera?

Nach einer Inkubationszeit von weniger als fünf Tagen treten typische Symptome wie Bauchkrämpfe, Erbrechen, Fieber, Durchfall und Schwächeanfälle auf. Oft zeigen sich aber auch nur schwache oder gar keine Symptome, sodass Betroffene zu unbekannten Keimträgern werden und sich somit das Risiko einer Infektion für andere Personen erhöht.

Wie wird Cholera behandelt?

Die Basis der Behandlung ist ein kontinuierlicher Flüssigkeits- und Elektrolytersatz (Salze). Den Patient:innen werden dabei Infusionen mit speziellen Elektrolytlösungen verabreicht. Auch das Trinken von Elektrolyt- und Zuckerlösungen kann schon hilfreich sein. Mit einer Antibiotikabehandlung können die Dauer der Durchfälle und somit auch der Flüssigkeitsverlust vermindert werden.

So hilft CARE mit WASH-Projekten gegen Cholera

Eine Schülerin wäscht ihre Hände an einem von CARE installierten Wasserhahn

Präventionsarbeit ist besonders wichtig

CARE arbeitet vor allem präventiv und gibt Hygieneschulungen, in denen die Menschen lernen, wie sie einer Cholerainfektion vorbeugen können, auf welche Symptome sie achten müssen und an wen sie sich im Falle einer Erkrankung wenden können. In akuten Situationen stellt CARE sauberes Trinkwasser bereit und verteilt Hygiene- und Cholera-Pakete.

CARE gewährlistet zudem einen barrierefreien Zugang zu den betroffenen Gebieten, sodass erkrankte Menschen schnell behandelt werden können.

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