DR Kongo: Helfen Sie, wo alles verloren scheint

Die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo stehen vor einer immer größeren humanitären Katastrophe. Neben Gewalt, Vertreibung und Hunger breitet sich derzeit ein schwerer Ebola-Ausbruch im Osten des Landes aus. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen, die häufig Angehörige pflegen und dadurch einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Gleichzeitig verschärfen Konflikte, fehlende Gesundheitsversorgung und geschlechtsspezifische Gewalt die ohnehin dramatische Lage.

Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele Gesundheitszentren verfügen nicht über ausreichend Schutzmaterial, Medikamente oder Hygienemittel, um Erkrankte zu versorgen und eine weitere Ausbreitung von Ebola zu verhindern.

CARE arbeitet seit vielen Jahren in der Demokratischen Republik Kongo und unterstützt die Menschen mit lebenswichtiger Gesundheitsversorgung, Hygienemaßnahmen und Aufklärungsarbeit. Gemeinsam mit lokalen Partnern stärken wir Gesundheitseinrichtungen, verteilen Hilfsgüter und helfen dabei, die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

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Ebola-Ausbruch in DR Kongo

Der Ebola-Ausbruch trifft die Menschen in der DR Kongo in einer besonders schwierigen Zeit: „Tausende Frauen und ihre Familien, die im Osten des Landes bereits mit Hunger, Vertreibung und geschlechtsspezifischer Gewalt zu kämpfen haben, sehen sich nun auch noch der schrecklichen Bedrohung durch Ebola ausgesetzt,“ sagt Dr. Amadou Bocoum, CARE-Länderdirektor in der DR Kongo „CARE verfügt über jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem tödlichen Virus. 

Es ist jetzt dringende Unterstützung erforderlich, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern und Betroffene zu versorgen.

 

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So hilft CARE in der DR Kongo

Eine Frau sitzt mit einem Reissack mit CARE-Logo vor einem Zelt.

Nothilfe für Familien auf der Flucht

Dort, wo Menschen zur Flucht gezwungen sind, verteilt CARE Überlebenspakete, Decken, Kochutensilien, Hygienepakete und Trinkwasserbehälter. Auch aufnehmende Gastfamilien werden in die Hilfsmaßnahmen mit einbezogen. Außerdem unterstützt CARE den Bau von Notunterkünften. Durch die Installation von Latrinen wird in spontan entstandenen Camps die Hygiene gesichert und über die wichtigsten Maßnahmen aufgeklärt, um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen.

 

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Neema geht an dem Haus ihres Onkels vorbei.

Hilfe für Gewaltopfer

Mädchen und Frauen sind im Kongo gefährdeter als Soldaten. Viele werden Opfer von Vergewaltigungen und leiden unter körperlichen und psychischen Verletzungen. Von ihren Familien werden sie nicht selten verstoßen und stehen mittellos und alleine da. CARE unterstützt Gewaltopfer medizinisch und bietet ihnen psychosoziale und juristische Hilfe und Beratung. Durch Spar- und Einkommensprogramme stärkt CARE das Selbstbewusstsein und die ökonomische Überlebensfähigkeit der Frauen.

 

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Quellen

  • World Food Programme: DRC Country Brief, Februar 2026
  • UNHCR: Democratic Republic of the Congo - DRC At A Glance, Dezember 2025
  • UNICEF: Democratic Republic of the Congo, März 2026