Die humanitäre Lage in Gaza ist dramatisch: Große Teile der Wasser- und Sanitärinfrastruktur sind zerstört. Ohne sauberes Wasser und sichere Hygienemöglichkeiten steigt das Risiko für Krankheitsausbrüche erheblich. Gefährliche Infektionskrankheiten breiten sich dort besonders schnell aus, wo sauberes Wasser und Hygiene fehlen. Dinge, die für viele selbstverständlich sind, wie sich die Hände mit sauberem Wasser zu waschen oder eine funktionierende Toilette zu nutzen, sind für zahlreiche Menschen im Gazastreifen derzeit kaum möglich.

CARE arbeitet unter schwierigen Bedingungen daran, genau das zu verbessern. Wassersysteme und Sanitäranlagen werden wiederaufgebaut und es wird Unterricht zum Thema Hygiene angeboten.

Wissen, das schützt: Hygienetrainings im Alltag

Eine Frau steht an einem Flipchart und unterrichtet Frauen im Thema Hygiene.

CARE arbeitet mit Partnerorganisationen wie dem Palestinian Agricultural Relief Committee zusammen, um Hygieneschulungen durchzuführen.

Mädchen sitzen an einem Tisch und lernen zum Thema Hygiene.

Die Schulungen finden häufig direkt in Schulen statt und richten sich an Kinder sowie Frauen und Männer.

Eine CARE-Mitarbeiterin unterrichtet Kinder zum Thema Hygiene und verteilt Unterrichtsmaterialien.

In den Einheiten werden praktische Alltagstipps vermittelt, beispielsweise wie man sich richtig die Hände wäscht oder wie sich Infektionskrankheiten wie Polio übertragen können.

Eine Frau unterrichtet ein Mädchen.

Die Schulungen sollen alltagsnah und anschaulich sein, damit die Tipps direkt umgesetzt werden können.

Wiederaufbau von Wasser- und Sanitäranlagen

Zwei Männer setzten Sanitäranlagen instand.

Die beste Schulung bringt jedoch nichts, wenn nicht die nötige Infrastruktur vorhanden ist. CARE hat daher mit seiner Partnerorganisation, dem Palestinian Agricultural Relief Committee, in einer Notunterkunft Toiletten installiert.

Ein Bohrloch für eine Wasseranlage.

Weiterhin werden Brunnen instand gesetzt, damit sauberes und ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

Ein Mann setzt eine Wasserleitung instand.

Ein Fokus liegt dabei auf der Wasserversorgung von Krankenhäusern. Hier könnten sich Infektionen andernfalls besonders rasch ausbreiten. Die entsprechende Wasseraufbereitungsanlage muss regelmäßig gewartet werden.

Ein CARE-Mitarbeiter überprüft ein Wassersystem.

An verschiedenen Stellen – wie hier an einer Schule – wird Wasser in Behältern gesammelt und auf Trinkwasserqualität kontrolliert.

Kinder stehen an einer Wasserstelle.

Das gesammelte Wasser kann dann von den Kindern der Schule zum Trinken oder Händewaschen genutzt werden.

Menschen stehen vor einem LKW, der Wasser geladen hat.

Sauberes Wasser ist jedoch nicht gleichbedeutend mit fließendem Wasser. Insbesondere für vertriebene Menschen verteilt CARE mit seinen Partnern daher sauberes Wasser mit LKW, damit die Versorgung für den täglichen Gebrauch gesichert ist.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit von CARE im Gazastreifen und helfen mit, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

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