Das Cover des CARE-Krisenreports 2025 auf orangenem Hintergrund

CARE-Krisenreport 2025

Im CARE-Krisenreport für das Jahr 2025 wird Sambia als eines jener Länder aufgeführt, die im vergangenen Jahr am wenigsten mediale Aufmerksamkeit erhalten haben. Werfen Sie einen Blick in den Report und erfahren Sie, was wir dagegen tun können!

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Die schwerste Dürre seit mehr als 40 Jahren, ausgelöst durch das El-Niño-Phänomen 2023/24, hat Ernten vernichtet, Wasserquellen austrocknen lassen und die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen bedroht. Mehr als 9 Millionen Menschen sind von den Folgen der Dürre betroffen, und rund 5,5 Millionen Menschen benötigen humanitäre Unterstützung. Rund 17 Prozent der Menschen in Sambia sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen.

Besonders schwierig ist die Situation für Familien in ländlichen Gebieten. Neben Nahrungsmittelknappheit und steigenden Lebensmittelpreisen leiden sie unter Wasserknappheit, Ernteausfällen und dem Verlust von Einkommen. CARE ist seit 1992 in Sambia aktiv und setzt auf langfristige, gemeindebasierte Entwicklungsprogramme. Im Mittelpunkt stehen Frauen und Mädchen, die von Armut und Krisen besonders betroffen sind. Sie zu stärken, heißt ganze Gemeinden zu stärken.

CARE verbessert die Ernährung von Müttern und Kindern, fördert sozialen Schutz und unterstützt Familien dabei, ihre Einkommen zu sichern. Gemeinsam mit lokalen Partnern und der Regierung arbeitet CARE daran, Landwirtschaft, Viehzucht und Wasserversorgung widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.

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Die CARE-Hilfe in Sambia auf einen Blick

Mutter von fünf Kindern in Sambia ist von der verheerenden Dürre betroffen

Gemeinsam gegen die Klimakrise

Das Projekt CBA SCALE+ unterstützt Gemeinden in Sambia dabei, sich besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort werden Lösungen entwickelt, die ihre Lebensgrundlagen schützen und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst sind – etwa durch den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen oder Maßnahmen gegen Dürren und Überschwemmungen. Dabei achtet das Projekt besonders darauf, dass Frauen und andere benachteiligte Gruppen ihre Perspektiven einbringen und an Entscheidungen beteiligt werden. Gleichzeitig arbeitet CBA SCALE+ mit Behörden und politischen Entscheidungsträger:innen zusammen, damit erfolgreiche Ansätze langfristig in Entwicklungspläne und staatliche Programme übernommen werden und so auch anderen Gemeinden zugutekommen.

1, 7 Mio
... Menschen in Sambia haben nicht genug zu essen.

Quellen

  • WFP: Zambia Country Brief, Mai 2026
  • OCHA: Revised Drought Flash Appeal - May 2024 - June 2025, Dezember 2024