Eine Schülerin wäscht ihre Hände an einem von CARE installierten Brunnen.

Wasser ist Leben

Mit WASH gegen Krankheit und Hunger

Das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser wurde 2010 von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Denn sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sind Grundbedürfnisse des Menschen und für eine gesunde Entwicklung unverzichtbar. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht aber über zwei Milliarden Menschen weltweit nur verunreinigtes Wasser zur Verfügung, 4,5 Milliarden haben keine sichere Sanitärversorgung. Sie riskieren damit Krankheit und Tod.

Deswegen sind Maßnahmen zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene ein wichtiger Teil der weltweiten Arbeit von CARE. Wir sichern Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser – auch und besonders in Zeiten von Kriegen und Katastrophen. Wir sorgen für eine funktionierende Abwasser- und Abfallentsorgung, verteilen Hygiene-CARE-Pakete mit Seife, Desinfektionsmitteln, Kanistern, Handtüchern und Binden und führen Informationsschulungen durch, in denen die Menschen lernen, wie sie durch Hygienemaßnahmen tödlichen Krankheiten vorbeugen können.

Sauberes Wasser verändert Leben. Helfen Sie mit!

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FRAGEN UND ANTWORTEN: CARE-HILFE IN DER WASSERKRISE

Warum ist Wasser so wichtig für Menschen weltweit?

Wasser ist die Basis des Lebens. Ohne Wasser ist die Existenz aller Lebensformen – Pflanzen, Tiere, Bakterien und andere – unmöglich. Auch der Mensch kann nicht ohne Wasser leben. Denn der menschliche Körper besteht zu über 70 Prozent aus Wasser. Das Wasser ist der Hauptbestandteil der Zellen und des Gewebes und ermöglicht auch den Stoffwechsel, indem es als Lösungs- und Transportmittel von Substanzen dient.

Obwohl ein Mensch ohne feste Nahrung bis zu vier Wochen überleben kann, droht ihm ohne Wasser ab dem dritten Tag der Tod. Ein gesunder erwachsener Mensch sollte daher am Tag mindestens 1,5 Liter Wasser trinken. Wasser sorgt sozusagen dafür, dass alles in unserem Körper richtig funktioniert. Die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus macht deutlich, wie wichtig sauberes Wasser auch für den Kampf gegen Krankheiten ist.

Wie ist der Zugang zu sauberem Wasser in Krisengebieten?

Durch die weltweit ungleiche Wasserverteilung und die unterschiedlichen Klimabedingungen ist auch der Zugang zu sauberem Wasser nicht gleich. Besonders in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens herrscht vielerorts dramatische Wasserknappheit. Außerdem hat sich der weltweite Wasserverbrauch im letzten halben Jahrhundert verdreifacht. Es ist jetzt schon deutlich, dass Menschen viel zu viel Wasser verbrauchen, mehr als unser Planet bereitstellen kann. Die landwirtschaftliche und industrielle Produktion von Konsumgütern ist in hohem Maße verantwortlich dafür. Oft werden die Produktionsprozesse von Gütern, die eine hohem Wasserverbrauch haben, wie z. B. von Lebensmitteln wie Fleisch, Avocado, Soja oder auch Kleidung, in die Länder des globalen Südens ausgelagert. Viele der Länder dort haben bereits die Wasserverbrauchsgrenze erreicht. Denn um z. B. ein 1 Kilogramm Fleisch herzustellen, muss 100-mal mehr Wasser als für 1 Kilogramm Getreide aufgewendet werden. Für den Anbau von 1 Kilogramm Avocados werden 1.000 Liter Wasser benötigt.

Umweltverschmutzung, Wirtschaftswachstum und Verschwendung verstärken die Wasserknappheit. Weltweit haben 2,2 Milliarden Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser und rund 780 Millionen Menschen haben nicht einmal eine Trinkwassergrundversorgung. Mehr als 3,5 Milliarden Menschen leben heute schon in Gebieten, die mindestens einen Monat im Jahr kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Und die Klimakrise mit ihren häufigeren Dürreperioden verstärkt diese Entwicklungen massiv.

Wie ist das Wasser weltweit verteilt?

Menschen brauchen jeden Tag Wasser. Es wird nicht nur zum Trinken benötigt, sondern auch zum Kochen, Waschen, Kühlen, Heizen sowie für fast jede Produktionsphase der Warenherstellung. Obwohl mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, sind davon nur circa 3 Prozent Süßwasser. Süßwasser ist sauberes Trinkwasser mit einem hohen Reinheitsgrad und für den menschlichen Gebrauch geeignet. Allerdings steht nur ein Drittel des Süßwassers dem Menschen zur Verfügung, denn der Rest ist als Eis in Form von Gletschern gespeichert oder liegt als fossiles Grundwasser vor.

Daher stellt die Versorgung der Menschheit mit sauberem Wasser ein großes Problem dar – nicht nur in den ärmeren, trockenen Regionen der Welt, sondern weltweit. Auch europäische Länder sind durch den hohen Wasserverbrauch von Wassermangel bereits betroffen. Etwa 80 Prozent der europäischen Süßwassernutzung stammen aus Flüssen und Grundwasser. Diese Quellen sind anfällig für Übernutzung, Umweltverschmutzung und den Klimawandel. Da die Durchschnittstemperaturen auch in Europa klimabedingt weiter ansteigen, droht in vielen Gebieten schon in ein paar Jahrzehnten Wasserknappheit. Länder wie Italien, Spanien und Belgien verbrauchen derzeit jährlich um die 20 Prozent ihrer langfristigen Wasservorräte und leiden dadurch bereits jetzt unter Wasserstress. Auch in Deutschland macht sich die Grundwasserknappheit vor allem im Sommer in der Landwirtschaft bemerkbar. Weitere aufeinanderfolgende trockene Sommer mit zusätzlich wenig Niederschlag im Winter werden langfristig negative Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit haben.

Welche Bedeutung hat Wasser im Kampf gegen Epidemien?

Verschmutztes Trinkwasser ist lebensgefährlich. Denn im nicht aufbereiteten Wasser befinden sich oft Bakterien und Krankheitserreger, die vor allem für kleine Kinder, alte und geschwächte Menschen tödlich sein können. In einigen Ländern Afrikas leidet beispielsweise Tausende Menschen an schweren wasserbedingten Krankheiten wie Typhus oder Cholera. Cholera ist die am meisten gefürchtete Erkrankung, die über kontaminiertes Wasser übertragbar wird.

Sauberes Wasser ist für ein starkes Immunsystem und die Gesundheit der Menschen sehr wichtig. Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) führt zu anhaltenden Verstopfungen und Nierenerkrankungen, verringert die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien, mindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Der Körper ist anfälliger für Krankheiten und das Immunsystem kann nicht richtig funktionieren. Wasserknappheit führt dazu, dass Millionen Menschen neben Dehydrierung auch unter mangelnder Hygiene leiden. Hygienemaßnamen und richtige Pflege sind jedoch notwendig, um sich vor Krankheiten zu schützen und deren Ausbreitung zu vermeiden. Im Falle des neuartigen Coronavirus ist zum Beispiel das regelmäßige Händewaschen essenziell, um die Virenverbreitung einzudämmen. Doch wenn es nicht mal genug Wasser zum Trinken gibt, bleibt nichts zum Waschen der Hände übrig.

Warum ist Wasserzugang besonders für Frauen und Mädchen wichtig?

Durch die mangelnde Trinkwassergrundversorgung müssen viele Menschen täglich lange beschwerliche Wege bewältigen, um an Wasserquellen zu gelangen. In vielen Ländern sind traditionell Frauen und Mädchen für die tägliche Wasserversorgung der Familie verantwortlich. Der tägliche Aufwand, das saubere Wasser zu beschaffen, nimmt viele Stunden und viel Kraft in Anspruch. Neben weiteren Aufgaben, für die ebenso Frauen und Mädchen verantworten sind, bleibt den Mädchen oft keine Zeit mehr, zu lernen oder einfach zu spielen.

Außerdem sind Mädchen, die die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen, oft dazu gezwungen, während ihrer Periode zu Hause zu bleiben – aus kulturellen Gründen oder weil es in der Schule kaum separate Waschmöglichkeiten gibt. Und wenn Waschräume existieren, sind diese häufig weit entfernt und abends unbeleuchtet. Dadurch sind Frauen und Mädchen öfter Überfällen und sexualisierter Gewalt ausgesetzt.

Was ermöglicht CARE in den Projektländern?

Zugang zum sauberen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene sind Grundbedürfnisse des Menschen und für unsere Gesundheit unverzichtbar. Sauberes Wasser zu haben ist besonders wichtig zur Prävention und Bekämpfung bestimmter Krankheiten. Daher sorgt CARE für die Errichtung und Reparatur von öffentlichen, den Orten naheliegenden Wasserversorgungssystemen, installiert Sanitäranlagen wie Latrinen und Waschräume und sorgt für eine funktionierende Abwasser- und Abfallentsorgung. Darüber hinaus ermöglicht CARE die Durchführung von Hygienemaßnahmen durch die Verteilung von Hygiene-CARE-Pakete mit Seife, Desinfektionsmitteln, Kanistern, Handtüchern und Binden. CARE führt Informations- und Hygieneschulungen durch, damit Menschen lernen, wie sie durch Hygienemaßnahmen tödlichen Krankheiten vorbeugen können.


Welche Maßnahmen fördert CARE?

WASH spielt für die individuelle und öffentliche Gesundheit eine wichtige Rolle. Das Ziel dieser Maßnahmen: die Gesundheitsrisiken durch wasserbedingte Krankheiten zu verringern und die Zeit zu verkürzen, die Frauen und Mädchen benötigen, um Wasser aus weit entfernten Quellen zu holen.

Ein Kind trinkt aus einem Wasserhahn.

Wasser

Zur Verbesserung des Zugangs zu einer sicheren Trinkwasserversorgung unterstützt CARE den Bau und die Verbesserung von Wasserversorgungssystemen und -dienstleistungen wie öffentliche Zapfstellen, Bohrlöcher oder Brunnen. Zudem greift CARE besonders in Notsituationen auf kurzfristigere Strategien zur Aufbereitung von Trinkwasser (z.B. durch die Verwendung von Chlortabletten) zurück.

Eine Schülerin verlässt eine Latrine, die extra für Mädchen errichtet wurde.

Sanitärversorgung

Besonders an Orten, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben (z.B. in Flüchtlingscamps) sind gute hygienische Verhältnisse lebensnotwendig. CARE installiert Latrinen und Waschgelegenheiten sowie Pump- und Reinigungsanlagen. Zudem versuchen wir, Frauen und Mädchen etwas Privatsphäre und Sicherheit zu schenken und sie vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Ein Kind in Laos wäscht sich die Hände mit Seife.

Hygiene

CARE fördert Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel das richtige Händewaschen mit Seife. Darüber führt CARE Schulungen zu Themen wie Lebensmittelhygiene (z.B. das Waschen, Kochen und die Lagerung von Lebensmitteln), Menstruationshygiene oder Hygienemaßnahmen zur Prävention und Bekämpfung bestimmter Krankheiten durch.


So können Sie CAREs WASH-Hilfe unterstützen

80 Euro

2 Hygienepakete mit Seife, Handtüchern und Kanister

120 Euro

8.000 Liter sauberes Wasser
 

Jetzt spenden

200 Euro

Notfalldusche und Latrineeinheit für 15 Menschen


Lernen Sie Marriett Chanda kennen, eine Wassermanagerin in Sambia


WASH: Frauen und Mädchen im Fokus

CARE legt bei allen Maßnahmen im WASH-Bereich einen Schwerpunkt auf Frauen und Mädchen. Dies ist notwendig, da Frauen unverhältnismäßig oft von der Zuteilung und Verwaltung von Wasser ausgeschlossen sind. CARE fördert die Einbeziehung von Frauen in die Entscheidungen über Wasser und Sanitärversorgung, denn Verbesserungen in diesem Bereich führen dazu, dass Frauen und Mädchen weniger Zeit für die Pflege von Familienmitgliedern aufwenden müssen, die aufgrund von verschmutztem Wasser, unzureichenden sanitären Einrichtungen und mangelnder Hygiene krank werden.

Die Instandsetzung und Verlegung von Wasserquellen näher an (oder in) die Wohnhäuser sorgt zudem dafür, dass Frauen und Mädchen nicht mehr viele Kilometer täglich zurücklegen müssen, um Wasser für ihre Familien zu holen. Während Frauen diese Zeit nun für Fortbildungen oder zum Geldverdienen zur Verfügung steht, können Mädchen in die Schule gehen. Bessere sanitäre Einrichtungen in Schulen wirken sich außerdem positiv auf die Schülerinnen aus – insbesondere auf Mädchen, sobald sie ihre Menstruation bekommen. Der Beginn der Periode führt bei vielen Schülerinnen dazu, dass sie die Schule abbrechen oder zumindest während dieser Zeit nicht zum Unterricht gehen, da es dort keine ausreichenden Waschmöglichkeiten gibt.

Da die Wege zu sanitären Einrichtungen oft weit und unbeleuchtet sind, werden Frauen und Mädchen oft Opfer von Überfällen und sexualisierten Übergriffen. Wichtig ist daher der Bau von separaten Latrinen und sicheren Waschräumen.


CARE-Projekte rund ums Thema WASH

Hado ist die Hüterin des Wassers im Camp Dadaab.

Kenia: Die Hüterin des Wassers

Damit sie bei der Wasserverteilung eine Mitsprache haben, bildet CARE im Dadaab-Camp auch Frauen zu Wasserexpertinnen und Hygienehelferinnen aus. „Seitdem warte ich die CARE-Wassertanks. Die Männer waren erst unfreundlich. Inzwischen haben sie verstanden, wie gut ich meine Arbeit mache", berichtet Hado stolz.

WASH-Hilfe in Kenia

Die siebenjährige Hazna hält eine Schaufel hoch.

Nordirak: Die Müllabfuhr von Berseve

Im Berseve-Camp unterstützt CARE die Müllabfuhr, die Abfallentsorgung und die Reinigung der Latrinen durch Teams von irakischen Mitarbeitern und Freiwilligen. Kinder und Erwachsene lernen in CARE-Workshops, wie sie sich vor Krankheiten und Verletzungen besser schützen und schließen sich zu Selbsthilfeinitiativen zusammen.

WASH-Hilfe im Nordirak

Afsar Ali Akandh kennen viele nur unter dem Spitznamen „Poopman“.

Bangladesch: Der „Poopman“ im Einsatz

Eine der wichtigsten Aufgaben im Potibonia-Camp ist es, die Verbreitung von Seuchen und Krankheiten einzudämmen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den regelmäßigen Hygieneschulungen und der Aufklärungsarbeit zu. Einer der Trainer ist Afsar Ali Akandh, den viele im Camp nur unter dem Spitznamen „Poopman“ kennen.

WASH-Hilfe in Bangladesch


Precious' Geschichte: "Das Wasser hat uns krank gemacht"


Blogbeiträge zum Thema WASH

Die zwölfjährige Shylet wäscht ihre Hände.

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Somaliland: Ohne Latrine keine Schule

Irak: Die Sehnsucht nach Heimat

Somalia: Auf der Suche nach sauberem Trinkwasser


WASH im Kampf gegen Cholera

An Cholera erkranktes Kind in Somalia, Mutter hält Wasserreinigungstabletten in der Hand.

Cholera tötet Menschen, wenn es kein sauberes Trinkwasser gibt. CARE setzt im Kampf dagegen auf Prävention. Diese Infektionskrankheit ist in vielen Ländern der Welt immer wieder ein hohes Gesundheitsrisiko, besonders für Kinder, Schwangere, alte und kranke Menschen. Sie kann schwere Durchfälle und Erbrechen verursachen – ein massiver Flüssigkeitsverlust, der bis zum Tod führen kann. Unversiegelte Wasserstellen, falsche Handhabe von Wasser oder auch Überflutungen, bei denen sich sauberes Wasser mit Abwässern mischt, verbreiten die Krankheit. Durch die Reinigung von verseuchtem Trinkwasser, Aufklärung über einfache aber effektive Hygienemaßnahmen, das Bereitstellen sanitärer Anlagen oder auch die Verteilung von Seife arbeitet CARE der Cholera entgegen.

Jemen: Cholera vorbeugen, um Leben zu retten

Somalia: Wie Mangelernährung und Cholera die Hoffnung zerstören

Was ist Cholera?

Cholera ist eine schwere bakterielle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Vibrio cholerae ausgelöst wird. Sie kann zu Durchfallerkrankungen mit großem Wasserverlust führen und innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohlich werden. Übertragen wird Cholera meist durch verseuchtes Trinkwasser oder verunreinigte Nahrung. Besonders in Zeiten von Krisen, Konflikten und Klimakatastrophen kommt es immer wieder zu Cholera-Ausbrüchen.

 

Was sind die Symptome von Cholera?

Nach einer Inkubationszeit von weniger als fünf Tagen treten typische Symptome wie Bauchkrämpfe, Erbrechen, Fieber, Durchfall und Schwächeanfälle auf. Oft zeigen sich aber auch nur schwache oder gar keine Symptome, sodass Betroffene zu unbekannten Keimträgern werden und sich somit das Risiko einer Infektion für andere Personen erhöht.

 

Wie wird Cholera behandelt?

Die Basis der Behandlung ist ein kontinuierlicher Flüssigkeits- und Elektrolytersatz (Salze). Den Patienten werden dabei Infusionen mit speziellen Elektrolytlösungen verabreicht. Auch das Trinken von Elektrolyt- und Zuckerlösungen kann schon hilfreich sein. Mit einer Antibiotikabehandlung kann die Dauer der Durchfälle und somit auch der Flüssigkeitsverlust vermindert werden.

 

Wie hilft CARE gegen Cholera?

CARE arbeitet vor allem präventiv und gibt Hygieneschulungen, in denen die Menschen lernen, wie sie einer Cholerainfektion vorbeugen können, auf welche Symptome sie achten müssen und an wen sie sich im Falle einer Erkrankung wenden können. In akuten Situationen stellt CARE sauberes Trinkwasser bereit und verteilt Hygiene- und Cholera-Pakete. Zu CAREs Arbeit gehört auch, einen barrierefreien Zugang zu allen betroffenen Gebieten zu gewährleisten, sodass erkrankte Menschen schnell behandelt werden können.


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