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Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist für die Konzeption der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit und  der strukturbildenden  Übergangshilfe  der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Zur Umsetzung dieser Ziele fördert das BMZ  seit vielen Jahren auch die Projektarbeit von CARE Deutschland. Neben dem Auswärtigen Amt und der Europäischen Kommission gehört das BMZ zu den wichtigsten öffentlichen Zuwendungsgebern von CARE Deutschland.

Gemeinsame Projekte

Syrien: Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der langfristigen Widerstandsfähigkeit im Gouvernment Deir Ez Zor

  • Projekttitel:           Syrien: Verbesserung der Einkommensförderung, des sozialen Zusammenhalts und der langfristigen Widerstandsfähigkeit im Gouvernment Deir Ez Zor (SYR2968)
  • Projektlaufzeit:     Juli 2020 – Juni 2023                                                                                
  • Projektvolumen:   5.000.000€                                                                                                            
  • Projektorte:           Deir Ez Zor                                                                                                              

So hilft Care: Der Krieg in Syrien hat starke humanitäre Auswirkungen auf die Region um Deir Ez Zor gehabt. Mit Finanzierung des BMZ stärken wir durch dieses Projekt die Resilienz von Haushalten und Gemeinden, sowie die Einkommensförderung, beides mit besonderem Fokus auf Frauen. Ausgehend von landwirtschaftlichen Datenerhebungen, leisten wir dabei direkte Unterstützung zur Existenzsicherung, zur Wiederherstellung kommunaler Infrastrukturen und zum Ausbau landwirtschaftlicher Kapazitäten für Landwirte, lokale Dienstleister und Frauenorganisationen. Eine zentrale Projektkomponente ist zudem das Überwinden von Barrieren für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in der Region. 
 

Mosambik: Stärkung der Resilienz konfliktbetroffener Gemeinden in Cabo Delgado

  • Projekttitel:           Mosambik: Stärkung der Resilienz konfliktbetroffener Gemeinden in Cabo Delgado für eine sichere und inklusive Zukunft (MOZ2970)
  • Projektlaufzeit:     Apr 2021 – März 2024
  • Projektvolumen:   4.096.744€
  • Projektorte:           Cabo Delgado 

So hilft Care: Mit Finanzierung des BMZ implementiert CARE Deutschland e.V. das Projekt über das Länderbüro von CARE Mosambik, in Partnerschaft mit Save the Children Mosambik. Der Projektfokus liegt auf der Stärkung der Resilienz konfliktbetroffener Gemeinden in Cabo Delgado, mit dem Ziel, gemeinsam eine sichere und inklusive Zukunft zu schaffen und den Schutz von Frauen, Jugendlichen und Kindern, sowie deren Partizipation an Entscheidungsprozessen und der kommunalen Friedensförderung. Um dies zu erreichen stärkt CARE gezielt die Resilienz von Binnenvertriebenen und Gastgemeinden durch verbesserte Nahrungsversorgung und Lebensgrundlagen, sowie durch besseren Zugang zu sanitären Anlagen und Bildungseinrichtungen.  
 

InsuResilience Global Partnership: Multi-Akteurs-Partnerschaft zu Klima- und Katastrophenrisikofinanzierung und -vorsorge

  • Projekttitel:           Global: Multi-Akteurs-Partnerschaft zu Klima- und Katastrophenrisikofinanzierung und -vorsorge im Kontext der InsuResilience Global Partnership
  • Projektlaufzeit:     Nov 2019 -Apr 2022
  • Projektvolumen:   3.019.249€
  • Projektländer:       Laos, Malawi, Madagaskar, Senegal, Philippinen, Sri Lanka, Grenada, Barbados, Antigua und Barbuda

So hilft Care:  Ziel des Projekts ist der Aufbau bzw. Ausbau von Multi-Akteurs-Dialogplattformen auf nationaler und globaler Ebene zur Förderung der Entwicklung und Umsetzung von geschlechtergerechten, armutsorientierten und menschenrechtsbasierten Ansätzen der Klimarisikofinanzierung. Auf regionaler Ebene liegt der Projektfokus auf dem Aufbau regionaler Multi-Akteurs-Partnerschaften zu Klima- und Katastrophenrisikofinanzierung und –vorsorge. Die verschiedenen Konsortialpartner haben dabei die Federführung für die Zusammenarbeit mit Akteuren auf nationaler und regionaler Ebene und bringen ihre vielfältigen Erfahrungen und Expertise, in der Umsetzung von Projekten im Bereich Katastrophenvorsorge und Klimawandel, aktiv ein.
 

Vietnam: Informationen zur Klimaanpassung (InfoAct)

  • Projekttitel:             Vietnam: IKU – Informationen zur Klimaanpassung (InfoAct) (VNM2566)
  • Projektlaufzeit:       Mai 2018 - Dez 2021
  • Projektvolumen:     1.507.620€
  • Projektorte:             Dien Bien, Lai Chau

So hilft Care: Das übergeordnete Ziel des InfoAct Projekts ist die Verbesserung der Lebensgrundlagen und die Steigerung der Resilienz armer ethnischen Minderheiten in ländlichen Gebieten, gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Durch InfoAct unterstützen wir besonders Bäuerinnen bei der Vorbereitung auf und im Umgang mit den Risiken klimatischer Veränderungen und schaffen gleichzeitig Kapazitäten zur Bewältigung klimatischer Schocks. Unsere Hauptprojektkomponenten sind dabei: 1) Effizienterer Umgang mit Klimadaten; 2) Besserer Zugang zu klimarelevanten Informationen für ethnische Minderheiten; 3) Verbesserter Sozialschutz und Klimaversicherungen für Haushalte; 4) Verbesserte Koordinierungsmechanismen 
 

Serbien: Neue wirtschaftliche Möglichkeiten für Rückgekehrte und vulnerable Bürger:innen

  • Projekttitel:           Serbien: Neue wirtschaftliche Möglichkeiten für Rückgekehrte und vulnerable Bürger:innen in Süd- und Ost-Serbien (SRB2571)
  • Projektlaufzeit:     Nov 2020 - Oct 2023
  • Projektvolumen:   1.324.448€
  • Projektorte:           Süd- und Ost-Serbien

So hilft Care: Das Projekt leistet einen Beitrag zur gleichberechtigten sozioökonomischen Teilhabe von vulnerablen Personen und trägt zur Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lebensgrundlagen bei. CARE richtet sich dabei sowohl an Personen, die über das Rückübernahmeabkommen zurückgekehrt sind, wie auch an andere wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Durch das Projekt schaffen wir Arbeitsplätze in Unternehmen, organisieren berufsbezogene Fortbildungen, halten Schulungen zur Erstellung von Businessplänen und fördern die Gründung von Kleinunternehmen. Begünstigte profitieren außerdem von Informationskampagnen für Rückgekehrte, von psychosozialen Unterstützungsmaßnahmen, sowie der Ausbildung von Schulfachkräfte zur Eingliederung von Rückgekehrten in das Schulsystem.
 

Libanon: Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Marktes, um Einkommensmöglichkeiten für gefährdete Bevölkerung zu sichern

  • Projekttitel:           Libanon: SI-FLUCHT: Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Marktes, um Einkommensmöglichkeiten für gefährdete Bevölkerung zu sichern (LBN2573)
  • Projektlaufzeit:     Dez 2020 - Nov 2022
  • Projektvolumen:   1.111.111 €
  • Projektorte:           Tripoli

So hilft CARE: CARE trägt durch dieses Projekt dazu bei, eine lokale wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, um die Lebensgrundlage der syrischen und libanesischen Gemeinschaften in Tripoli und der Region zu verbessern. Dieser lokal ausgerichtete Ansatz ist der Eckpfeiler des Projekts und wird es den lokalen Wirtschaftsakteuren und den Zielgemeinden ermöglichen, an der Entwicklung ihrer Stadt mitzuwirken. Die Gemeinschaft wird dabei auf drei verschiedenen Ebenen eingebunden: 1) Auf Unternehmensebene, indem der private Sektor durch Unternehmer:innen und Manager:innen einbezogen wird; 2) Auf individueller Ebene durch den Aufbau der Kapazitäten der lokalen Arbeitskräfte, insbesondere von Frauen und Jugendlichen; 3) Auf kommunaler Ebene durch die Einbeziehung lokaler Entwicklungsakteure (Handels-, Industrie-, Landwirtschafts- und Handwerkskammer, lokale zivilgesellschaftliche Organisationen). Bei allen Komponenten des Projekts werden syrische Geflüchtete als Begünstigte ausgewählt, um ihre Integration in die Aufnahmegemeinschaften zu erleichtern. Darüber hinaus kommen die erwarteten Auswirkungen des Projekts auf die lokalen Lebensgrundlagen indirekt allen Gemeinschaften zugute und fördern die wirtschaftliche Integration.

Kenia: Nachhaltige Verbesserung der Schul- und Berufsbildung für Kinder und Jugendliche, Schaffung von Jobs und Kapazitätsentwicklung der lokalen Organisation Ayiera Initiative

  • Projekttitel:           Kenia: Nachhaltige Verbesserung der Schul- und Berufsbildung für Kinder und Jugendliche, Schaffung von Jobs und Kapazitätsentwicklung der lokalen Organisation Ayiera Initiative 
  • Projektlaufzeit:     Juli 2020- Dez 2023
  • Projektvolumen:   692.280 €
  • Projektorte:           Korogocho (Nairobi)

So hilft Care:  Das Projekt zielt darauf ab, die Kapazität der Ayiera Initiative, Kindern und Jugendlichen in den Korogocho Slums bessere Bildungs- und Berufsmöglichkeiten bieten zu können, zu stärken. Dafür werden verschiedene Bildungs- und Sportangebote umgesetzt. Ein Bildungsprogramm vermittelt den Kindern und Jugendlichen Grundwissen über gutes Sozialverhalten, Verhütung, Gewalt oder Drogen- und Alkoholmissbrauch auf. Außerdem bietet es Kindern und Jugendlichen Unterstützung bei der ersten beruflichen Orientierung. Um besonders den bedürftigsten Familien oder Waisenkinder Bildung zu ermöglichen, finanziert das Projekt 350 Grund- und Sekundarschulstipendien, sowie Ausbildungsstipendien und Orientierungsworkshops. Neben dem Bildungsprogramm vermittelt das Projekt Kindern und Jugendlichen durch sportliche Gruppenaktivitäten wichtige Kompetenzen für ihre berufliche und soziale Perspektive. 
 

Peru: Stärkung der Gemeindeorganisation, der Ernährungssicherheit und des Ressourcenschutzes in Indigenengemeinschaften der Provinz Huamanga

  • Projekttitel:           Peru: Stärkung der Gemeindeorganisation, der Ernährungssicherheit und des Ressourcenschutzes in Indigenengemeinschaften der Provinz Huamanga
  • Projektlaufzeit:     Sep 2019 -Aug 2022
  • Projektvolumen:   661.510 €
  • Projektorte:           Ayacucho

So hilft Care:  Gemeinsam mit unserem lokalen Partner Acción Andina tragen wir über einen Prozess der partizipativen Gemeinwesensentwicklung sowohl zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Dorfgemeinschaften als auch zur Stärkung der Organisationsfähigkeit der Bevölkerung und ihrer Führungspersonen bei. Die dazugehörigen Maßnahmen umfassen den Bau von drei Mehrzweck-Gemeinschaftshäusern, die Errichtung neuer Wasserkanäle und Bewässerungssysteme, sowie Schulungen und Sensibilisierung zu deren Nutzung. Zudem implementieren wir unter anderem Workshops zu angepassten Techniken der Landnutzung im andinen Kontext, sowie Pflanzungs-, Aufforstungs -und Anbaumaßnahmen, Schulungs- und Kochkurse für ausgewogene Ernährung und Fortbildungsmaßnahmen für Führungspersonen aus den Dorfgemeinschaften.