
Flucht & Migration: CARE setzt sich mit humanitärer Nothilfe in vielen Kriegs- und Krisenregionen wie der Ukraine und dem Sudan für Geflüchtete in Not ein. Helfen Sie mit!
Flucht & Migration: CARE setzt sich mit humanitärer Nothilfe in vielen Kriegs- und Krisenregionen wie der Ukraine und dem Sudan für Geflüchtete in Not ein. Helfen Sie mit!
Laut dem aktuell erschienenen Global Trends Report des UN-Flüchtlingswerks waren Ende 2024 123,2 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Es wird angenommen, dass diese Zahl sich bis April 2025 minimal auf 122,1 Millionen verringert hat. Die meisten Geflüchteten sind Binnenvertriebene: 73,5 Millionen sind auf der Flucht im eigenen Land. Vor allem die Zuspitzung der Kämpfe in der Ukraine, dem Sudan und dem Gazastreifen führen zu diesen verheerenden Zahlen. Bei Katastrophen und Krisen bleibt die Flucht häufig die einzige Möglichkeit und stellt für Betroffene eine existenzielle Belastung dar – sowohl körperlich, als auch psychisch.
Geflüchtete sind meistens gezwungen, alles zurückzulassen: ihre Familien, Freunde und ihr Zuhause. Zu den Hauptursachen von Flucht gehören Kriege, Hunger und Armut. Auch vor den Folgen des Klimawandels, wie Dürren und Fluten, müssen viele Millionen Menschen vor allem im globalen Süden fliehen. Frauen und Mädchen sind auf der Flucht besonderen Gefahren wie sexuellen Übergriffen und Gewalt ausgesetzt, weshalb sie speziellen Schutz und Unterstützung benötigen.
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Prozent aller Geflüchteten sind jünger als 18 Jahre.
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Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.
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Prozent aller Geflüchteten leben in den Nachbarländern.
CARE ist in 46 Kriegs- und Krisengebieten weltweit tätig, um Geflüchtete zu unterstützen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen verteilt CARE Lebensmittel, Hygieneartikel sowie Hilfsgüter wie Decken, Matten und Kochutensilien und stellt Unterkünfte sowie psychosoziale Unterstützung durch professionelle Teams bereit.
Mit einem CARE-Spendenabo können Sie geflüchtete Familien 365 Tage im Jahr unterstützen. Helfen Sie jetzt und sichern Sie langfristige Hilfe für Menschen auf der Flucht.

Zahlreiche Menschen sehen sich gezwungen, zu fliehen. Es sind äußere Umstände, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen. Die Gründe dafür sind grausam und oft eng miteinander verbunden:
Am 20. Juni ist der Weltflüchtlingstag. Er wurde 2001 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um den Blick auf die Notsituation von Millionen Geflüchteten weltweit zu richten. Und das ist dringend nötig: Seit Jahren steigt die Zahl der Geflüchteten kontinuierlich an und liegt im Jahr 2025 mit 122,1 Millionen auf einem traurigen Höchststand.
So hoch wie aktuell war die Zahl der Menschen, die weltweit vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen müssen, noch nie. So sind mehr als dreimal so viele Menschen auf der Flucht wie noch vor zehn Jahren. 2025 beträgt die Zahl der Geflüchteten weltweit 122,1 Millionen.
Hauptgründe wieso Menschen fliehen sind unter anderem der Ukraine-Krieg, der seit Februar 2022 Millionen Menschen zur Flucht zwang, der Krieg im Gazastreifen sowie weitere Gewalt wie zum Beispiel im Sudan.
Ein Drittel der geflüchteten Menschen stammen aus nur vier Ländern: aus dem Sudan, Syrien, Afghanistan und der Ukraine. Etwa 73,5 Millionen Geflüchtete sind Binnenvertriebene, also Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind. Länder wie der Sudan, die Ukraine, die DR Kongo und der Jemen stehen an der Spitze jener Staaten, die von Binnenflucht und - vertreibung am stärksten betroffen sind.
Viele der Geflüchteten suchen Schutz in den Nachbarländern – ohne zu wissen, ob und wann sie ihre Heimat wiedersehen. Länder wie der Iran, die Türkei, Kolumbien, Deutschland und Uganda nehmen die meisten Geflüchteten auf.
Syrien: 13,5 Millionen
Afghanistan: 10,3 Millionen
Ukraine: 8,8 Millionen
Sudan: 14,3 Millionen
Iran: 3,5 Millionen
Türkei: 2,9 Millionen
Kolumbien: 2,8 Millionen
Deutschland: 2,7 Millionen
Uganda: 1,8
Wenn Menschen gezwungen sind ihr Zuhause zu verlassen, können sie meist nur das Nötigste mitnehmen. Während ihrer Flucht ist es dann oft unmöglich, die grundlegendsten Bedürfnisse zu stillen. CARE hilft Flüchtlingen vor allem mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Haushalts- und Hygieneartikeln. Gemeinsam mit unseren Partnern stellen wir Unterkünfte bereit, bieten medizinische Hilfe und psychosoziale Unterstützung an. Damit hilft CARE Geflüchteten, mit den oft traumatischen Erfahrungen der Flucht besser umgehen zu können. Mütter, Kinder und ältere Schutzsuchende erhalten besondere Unterstützung.
Bei den Hilfsmaßnahmen legt CARE daher einen besonderen Wert auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen. Sie benötigen Hygieneartikel und besonderen Schutz während der Flucht, da die Gefahr besteht, dass sie Opfer von Gewalt, Bedrohungen oder Aggressionen werden.
Unterstützen Sie unsere Nothilfe für Geflüchtete mit Ihrer regelmäßigen Spende.

Der Krieg in der Ukraine hat zu katastrophalen Zuständen für Millionen Menschen geführt: tausende Todesopfer, beschädigte Infrastruktur, mangelnde Wasser- und Lebensmittelversorgung und große Angst um das eigene Leben und das ihrer Familien. Die sich immer weiter zuspitzende Lage zwingt mehr und mehr Betroffene zur Flucht. Bei der Mehrzahl der Geflüchteten handelt es sich um Frauen und Kinder, die ihre Partner, Väter, Brüder und Freunde in der Heimat zurücklassen müssen.
Gemeinsam mit Partnern hilft CARE vor Ort mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln. Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine konnten unsere Teams auch bei dieser Katastrophe direkt Nothilfe leisten und haben bereits über 20 Tonnen Trinkwasser, einige Boote und Wasserpumpen bereitgestellt.
CARE-Hilfe in der Ukraine

14 Jahre Krieg in Syrien haben millionenfach Leid geschaffen. Die Infrastruktur im Land ist stark zerstört und ein großer Teil der Krankenhäuser, Schulen und Straßen sind nicht funktionsfähig. Anfang Februar 2023 erschütterten gleich zwei heftige Erdbeben den Nordwesten Syriens und den Süden der Türkei. Zehntausende Menschen sind ums Leben gekommen, ganze Ortschaften wurden verwüstet. Mehr als 60 Prozent der 4,6 Millionen Einwohner:innen im Nordwesten Syriens sind bereits Binnenvertriebene und hatten nun zum zweiten Mal alles verloren.
In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort verteilte CARE Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und Hygieneprodukte. Insbesondere wurden dabei die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen berücksichtigt.
CARE-HILFE IN SYRIEN
... die Rückbesinnung auf die grundlegenden Ideen der Europäischen Union: die Anerkennung der Menschenrechte, Freiheit und Solidarität.
... dass bei der aktuellen Diskussion um die Flüchtlingssituation in Europa die Lösung der Konflikte wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken muss.
... eine stärkere Unterstützung der Nachbarländer von Konfliktgebieten. Seit Beginn der Syrienkrise haben Nachbarländer über vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen.

Von den Millionen Menschen, die sich auf der Flucht und Migration befinden, sind rund die Hälfte weiblich. Der Frauenanteil der Geflüchteten aus der Ukraine ist sogar noch höher und liegt bei rund 90 Prozent. Geflüchtete Frauen und Mädchen tragen nicht nur die Last aller Pflege- und Hausarbeiten in den Flüchtlingsunterkünften, sondern werden häufig Opfer sexualisierter Übergriffe oder häuslicher Gewalt. Sie benötigen daher besonderen Schutz.
CARE unterstützt geflüchtete Frauen und Mädchen in ihrem Kampf für umfassende und gleiche Menschenrechte weltweit. Insbesondere ist es CARE wichtig sicherzustellen, dass sich geflüchtete Frauen und Mädchen an allen Entscheidungen in den Flüchtlingscamps beteiligen können. Denn sie wissen am besten, welche humanitäre und medizinische Hilfe sie benötigen.

In Kriegs- und Krisensituationen sind Frauen besonderen Gefahren wie sexualisierter Gewalt und anderen Formen von Missbrauch ausgesetzt. Gleichzeitigspielen sie eine wichtige Rolle und versorgen ihre Gemeinschaften auch in Kriegszeiten. Sie übernehmen die Rolle von Ernährerinnen für ihre Familien, versorgen Kinder, Alte und Kranke und kümmern sich um Geflüchtete. Trotzdem sind sie häufig von wichtigen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen.
CARE setzt sich dafür ein, dass Frauen in Kriegs- und Krisengebieten mehr Mitspracherecht bekommen, unter anderem durch Projekte wie „Women Lead in Emergencies“.

Als sie drei Jahre alt war, flohen Saruro und ihre Familie vor dem Krieg in Somalia. Sie kamen in das kenianische Flüchtlingslager Dadaab, das seit 1992 ihr Zuhause ist.
Auch wenn heftige Regenfälle und Überschwemmungen Saruro und den anderen Menschen im Lager zu schaffen machen, ist das Trinkwasser knapp, denn der nächste Wasserhahn ist weit entfernt. „Es gibt nicht genug Trinkwasser für meine Familie und wir haben kaum genug zu Essen für eine Mahlzeit am Tag", erzählt sie.
CARE-Teams unterstützen deshalb Geflüchtete wie Saruro in Dadaab unter anderem mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie Zelten.
Unterstützen Sie jetzt geflüchtete Frauen in Not weltweit!
Der Weltflüchtlingstag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und findet seit 2001 jedes Jahr am 20. Juni statt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit auf die schiere Zahl und Schicksale der Geflüchteten aufmerksam zu machen. Am Weltflüchtlingstag werden in vielen Ländern rund um den Globus Regierungen und die Gesellschaft im Rahmen einer Vielzahl von Veranstaltungen zur Unterstützung von Geflüchteten aufgerufen.
Die Gründe für eine Flucht sind vielfältig. Oft sind es Kombinationen aus verschiedenen Ursachen. Wenn die Angst um das eigene Leben und das der Familie immer größer wird, weil Gewalt, Bedrohungen und Hunger wachsen, bleibt vielen Menschen keine andere Wahl, als zu fliehen. Die häufigsten Fluchtursachen sind Krieg und Gewalt. Andere Gründe sind Verfolgung und Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit oder eine zerstörte Lebensgrundlage.
Helfen Sie den Menschen auf der Flucht, denen es an existenziell wichtigen Gütern wie Lebensmitteln, Wasser sowie notwendigen Hygieneartikeln fehlt.
Laut Genfer Flüchtlingskonvention, dem zentralen Rechtsdokument des internationalen Flüchtlingsrechts, gilt als Flüchtling, wer verfolgt wird wegen
und sich deshalb außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit die Person besitzt.
Binnenvertriebene sind Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind – vor allem vor Krieg, Gewalt und Verfolgung. Sie stellen eine der größten Gruppen von schutzsuchenden Menschen dar. Zum Beispiel sind in der Ukraine während des Krieges über 5 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Binnenvertriebenen mangelt es an rechtlichem und physischem Schutz, da der jeweilige Staat diesen in Krisensituationen oft nicht gewährleisten kann.
Überlebenswichtig sind vor allem sauberes Trinkwasser und Lebensmittel. Frauen und werdende Mütter brauchen besondere medizinische Unterstützung und Hygieneartikel. Dringend gebraucht werden Unterkünfte, wo Schutzsuchende in Sicherheit übernachten können. Krieg, Krisen und die damit verbundene Flucht stellen eine enorme psychische Belastung dar. So ist psychosoziale Hilfe notwendig. CARE leistet Nothilfe für Flüchtlinge nicht nur mit materiellen Gütern, sondern unterstützt auch mit professioneller medizinischer Hilfe – dort, wo sie benötigt wird.
Insbesondere Frauen und Mädchen sind in Konfliktsituationen von geschlechtsspezifischer Gewalt, Ausbeutung und anderen Risikofaktoren bedroht. Oft werden Frauen in Kriegen gezielt verfolgt und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Schwangere Frauen leiden auf der Flucht aufgrund der hohen körperlichen Strapazen besonders. Hinzu kommt, dass viele Ärztinnen und Ärzte in Flüchtlingscamps keine Erfahrung mit Geburtshilfe haben. Bei CARE steht der Schutz von Frauen und Mädchen daher stets im Fokus: Unsere Helfer:innen verteilen Pakete mit essenziellen und nützlichen Gegenständen, darunter Damenbinden, Kleidung, Powerbanks und Taschenlampen.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir gemeinsam mit unseren Partnern unsere Hilfe für Geflüchtete weltweit weiter ausbauen können. Dies ist am einfachsten hier online möglich oder über unser Spendenkonto (IBAN: DE93 3705 0198 0000 0440 40). Sie können ebenfalls als Unternehmen online spenden.
Die Zahl der weltweit geflüchteten Menschen liegt bei 122,1 Millionen, ein trauriger Rekord.
Der Iran beherbergt mit 3,5 Millionen Menschen die meisten Flüchtlinge. An zweiter Stelle steht aktuell die Türkei mit 2,9 Millionen aufgenommenen Geflüchteten, gefolgt von Kolumbien (2,8 Millionen), Deutschland (2,7 Millionen) und Uganda (1,8 Millionen). Damit liegt Deutschland aktuell auf Platz 4 der weltweiten Länder mit den meisten aufgenommenen internationalen Flüchtlingen.
Flüchtlinge sind gezwungen, aufgrund äußerer Umstände zu fliehen. Migrant:innen verlassen ihre Heimat, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
Hier finden Sie eine breite Auswahl an symbolischen Geschenken, die Geflüchteten weltweit helfen. Sie können sie in Bereichen wie medizinischer Versorgung, Bildung, sauberem Wasser und Unterkunft unterstützen. Ihre Spenden werden sorgfältig eingesetzt, um eine positive Veränderung im Leben von Menschen in Not zu bewirken.

Global Trends: Forced Displacement in 2023, UNHCR

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