
Unterstützen Sie unsere Nothilfe für Menschen in der Ukraine mit Ihrer Spende!
Unterstützen Sie unsere Nothilfe für Menschen in der Ukraine mit Ihrer Spende!
Vier Jahre nach der Eskalation des Krieges in der Ukraine bleibt die humanitäre Lage extrem angespannt. Millionen Menschen leben unter ständiger Bedrohung, leiden unter Zerstörung, Vertreibung und massiver psychischer Belastung. Gleichzeitig steigen die Zahlen ziviler Opfer, während internationale Hilfsgelder zurückgehen. 10,8 Millionen Menschen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen, 3,7 Millionen mussten innerhalb des Landes fliehen.
Zerstörte Wohnhäuser, Angriffe auf die Energieinfrastruktur sowie fehlender Zugang zu Strom, Wasser und medizinischer Versorgung prägen den Alltag vieler Familien – besonders in frontnahen Regionen. Frauen und Mädchen sind dabei einem erhöhten Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt.
CARE hat seit Beginn des Krieges rund 1,6 Millionen Menschen mit lebenswichtiger Hilfe erreicht. 61 Prozent der unterstützten Personen sind Frauen und Mädchen. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt CARE Menschen in der Ukraine und in Nachbarländern mit Bargeldhilfen, Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygiene-Paketen und psychosozialer Hilfe. Zudem reparieren wir beschädigte Häuser, schaffen sichere Räume für Frauen und Familien und unterstützen Evakuierungen von älteren Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Spenden Sie jetzt für unsere Hilfe für Familien in der Ukraine!
Ein Lebensmittel-CARE-Paket im Wert von 65 Euro kann eine fünfköpfige Familie einen Monat lang mit einem Grundstock an Lebensmitteln versorgen.
Eine Spende in Höhe von 120 Euro kann eine professionelle psychosoziale Betreuung von vier Menschen ermöglichen, durch die traumatische Kriegs- und Fluchterfahrungen verarbeitet werden können.
215 Euro sichern ein Überlebens-CARE-Paket für eine sechsköpfige Familie, das unter anderem Decken, Matten, Kochgeschirr und Kleidung enthält.
CARE arbeitet in der Ukraine eng mit 12 lokalen Partnerorganisationen zusammen. Gemeinsam helfen wir Menschen dort, wo der Bedarf besonders groß ist, auch in schwer erreichbaren und stark betroffenen Regionen, vor allem im Osten des Landes. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit: Sie kennen die Situation vor Ort, genießen Vertrauen in den Gemeinden und ermöglichen schnelle, bedarfsgerechte Hilfe.
CARE und seine Partner unterstützen betroffene Familien mit Bargeldhilfen, Hygieneartikeln, Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser. In Regionen mit beschädigter Infrastruktur helfen sie dabei, Häuser wieder bewohnbar zu machen, reparieren Dächer und Fenster und richten Gemeinschaftszentren ein. Dort finden Menschen psychosoziale Unterstützung, rechtliche Beratung sowie Schutz- und Begegnungsräume, insbesondere für Frauen und Familien. Auch die Stärkung lokaler Fachkräfte im Gesundheits- und Schutzbereich ist Teil der Arbeit.
Wenn Sie für die Menschen in der Ukraine und Geflüchtete aus der Ukraine spenden möchten, können Sie das ganz leicht online tun.

Lydia, 71, hielt mit ihrer 98-jährigen Mutter so lange im Osten der Ukraine aus, bis es nicht mehr ging. Ohne Strom gab es kein Wasser, keine Heizung, keine Möglichkeit, sich zu versorgen. Ihre Mutter, die an Demenz leidet, verstand die Gefahr nicht. „Sie dachte, jemand hämmert mit aller Gewalt an die Tür. Aber es waren die Einschläge draußen.“ Schließlich wurden sie evakuiert und kamen in einer Notunterkunft unter.
CARE unterstützt Menschen wie Lydia mit dringend benötigten Hilfsgütern. Die Bewohner:innen der Unterkunft erhalten Hygiene-CARE-Pakete mit Seife, Waschmittel, Handtüchern und Eimern. Als Lydia das CARE-Paket in den Händen hält, atmet sie erleichtert auf. „Häufig wird die Wasserversorgung unterbrochen und ich musste Wasser in Plastikflaschen sammeln, um meine Mutter zu waschen. Mit dem Eimer und der Seife wird es so viel einfacher.“

„Ein direkter Treffer auf unser Haus war unsere größte Angst. Als die Häuser unserer Nachbarn eines nach dem anderen zerstört wurden, wussten wir, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch wir an der Reihe waren“, erzählt die 60-jährige Olga aus Sviatohirsk. Sie musste fast 100 Tage lang in ihrem Keller außerhalb des Hauses leben, als in ihrem Dorf in der Ostukraine aktive Kämpfe stattfanden. „Dort haben wir überlebt, mein Mann und ich und unsere zwei Hunde und zwei Katzen.
Jetzt, vier Jahre nach Beginn der Eskalation des Krieges, sind 80 Prozent der Gebäude in Olgas Dorf beschädigt oder zerstört. Es gibt kein fließendes Wasser, da die Leitungen beschädigt wurden. Die Decke ihres Wohnzimmers ist rissig. Es hatte einige Monate lang getropft, bis das Dach von einem CARE-Partner repariert wurde. Auch ein Fenster wurde ersetzt, das von einem Schrapnell getroffen wurde. 40 Häuser wurden mit Unterstützung von CARE repariert, weitere 325 sind in der Renovierung.

Tetyana und ihre Tochter lebten 70 Tage lang im Keller in der schwer vom Krieg betroffenen Region Luhansk. „Manchmal wurde der Strom abgestellt, und wir wussten nie, ob und wann er wieder eingeschaltet werden würde.", erinnert sich Tetyana. Mit dem letzten Evakuierungsbus konnten sie aus der Region fliehen. Seitdem lebt Tetyana gemeinsam mit ihrer Tochter in Riwne. „Ich kam völlig gebrochen hier an. Ich brauchte Hilfe und jemanden, mit dem ich reden konnte", erinnert sie sich. Diese Unterstützung hat Tetyana bei Tamara gefunden, einer Psychologin, die für eine Partnerorganisation von CARE arbeitet.
Nach Jahren von Gewalt, Flucht und Unsicherheit ist die Aufarbeitung von Angst und traumatischen Erlebnissen für viele Menschen ein wichtiger Schritt. CARE unterstützt Frauen und Familien mit psychosozialer Hilfe, durch persönliche Beratungsgespräche, Informationen zu Hilfsangeboten sowie niedrigschwellige, anonyme Unterstützung über Hotlines oder Materialien zur Selbsthilfe.

Die junge Mutter von zwei Kindern hat harte Monate hinter sich: Kurz nach der Eskalation des Krieges in der Ukraine mussten Dasha und ihre kleine Tochter aus dem Osten des Landes fliehen. Unterwegs wurde ihr bewusst, dass sie schwanger war. Ihr kleiner Sohn kennt die Heimat seiner Mutter – die Felder und den Bauernhof der Familie in einem Dorf nahe der Front – bis heute nicht.
Für Frauen wie Dasha ist eine Schwangerschaft im Krieg mit besonderen Herausforderungen verbunden. Unsicherheit, Flucht und fehlender Zugang zu medizinischer Versorgung belasten Mutter und Kind zusätzlich. CARE setzt sich deshalb gezielt für schwangere und stillende Frauen in der Ukraine ein. Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft, medizinische Unterstützung rund um die Geburt sowie Hygieneartikel für Mütter und Neugeborene.
Mit Ihrer Spende helfen Sie Frauen und Familien in der Ukraine dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

CARE hat in der Ukraine das Modell "Women Lead in Emergencies" (WLiE) eingeführt, um die Beteiligung und Führung von Frauen in der humanitären Hilfe zu stärken. Unter anderem bietet CARE gemeinsam mit lokalen Partnern gezielte Schulungen für einheimische Helferinnen an, die verschiedene Themen abdecken, von Empowerment über das Risiko des Menschenhandels bis hin zu rechtlichen Fragen für Binnenvertriebene, Erste Hilfe und Maßnahmen gegen Burnout.
Am Tag des Kriegsbeginns floh die alleinerziehende Mutter Daria mit ihrem kleinen Sohn und ihrer herzkranken Mutter ins benachbarte Polen. Im April 2022 begann Daria dann im Rahmen des Cash-for-Work-Programms von CARE, als Lehrerin für ukrainische Geflüchtete an polnischen Schulen zu arbeiten. Sie half den Kindern dabei, schneller Anschluss zu finden und erleichterte ihnen die Eingewöhnung in einem fremden Land. Dank ihrer hervorragenden Sprachkenntnisse in Englisch, Russisch, Polnisch und ihrer ukrainischen Muttersprache konnte sie außerhalb des Unterrichts mit Übersetzungen aushelfen und wurde schließlich als Mitarbeiterin im CARE-Team in Polen eingestellt.
Frauen wie Daria in führender Rolle in die humanitäre Hilfe direkt mit einzubinden, ist ein großes Anliegen von CARE. Dabei kommen unterschiedliche Programme, wie etwa ‘Women Lead in Emergencies’ zum Einsatz, die darauf abzielen, die Bedürfnisse von Frauen in Notsituationen in den Vordergrund zu stellen.


Vier Jahre nach der Eskalation des Krieges bleibt die humanitäre Lage in der Ukraine äußerst angespannt. Millionen Menschen sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen, da anhaltende Angriffe zivile Infrastruktur zerstören und den Alltag massiv einschränken.
Zu den dringendsten Bedarfen zählen Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Medikamente und Bargeldhilfen, um das tägliche Überleben zu sichern. Viele Familien leben in beschädigten oder nur notdürftig reparierten Häusern. Angriffe auf die Energieinfrastruktur führen regelmäßig zu Ausfällen von Strom, Heizung und Wasserversorgung. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kranke und Kinder.
Auch der Zugang zu medizinischer Versorgung ist in vielen Regionen eingeschränkt, insbesondere in frontnahen Gebieten. Gleichzeitig leiden viele Menschen unter den psychischen Folgen des Krieges. Jahre der Unsicherheit, Vertreibung und Gewalt haben bei Erwachsenen und Kindern zu erheblichem Stress, Angstzuständen und Traumata geführt. Psychosoziale Unterstützung ist daher ein zentraler Bestandteil der Hilfe.
Neben der akuten Nothilfe ist auch die Reparatur von Wohnhäusern und gemeinschaftlicher Infrastruktur wichtig, um Menschen Schutz, Würde und eine Perspektive zu geben. Der Bedarf bleibt hoch, während internationale Hilfsgelder zunehmend zurückgehen.
Rund 6,5 Millionen Menschen sind aus der Ukraine in benachbarte Länder geflüchtet. Besonders viele haben in Polen Schutz gesucht. Auch Länder wie Rumänien, Slowenien und die Republik Moldau nehmen weiterhin Geflüchtete auf. Die hohe Zahl an Schutzsuchenden stellt die Aufnahmeländer jedoch vor große Herausforderungen. Unterkünfte, soziale Angebote und Versorgungskapazitäten sind vielerorts stark belastet.
Innerhalb der Ukraine sind weiterhin etwa 3,7 Millionen Menschen auf der Flucht. Auch vier Jahre nach der Eskalation des Krieges sind viele von ihnen dringend auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen. Anhaltende Angriffe sowie wiederkehrende Ausfälle von Strom, Wasser und Heizung verschärfen die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen, insbesondere in frontnahen Regionen.
CARE unterstützt gemeinsam mit Partnerorganisationen geflüchtete Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Bargeldhilfen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz von Frauen und Mädchen, die auf der Flucht erhöhten Risiken ausgesetzt sind. Gleichzeitig werden in der Ukraine Reparaturen und Wiederaufbauarbeiten unterstützt. Der Bedarf an Hilfe bleibt hoch.
Bei einem großen Teil der Geflüchteten aus der Ukraine handelt es sich um Frauen und Kinder. In Konflikt- und Fluchtsituationen sind sie einem erhöhten Risiko von geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt, Ausbeutung sowie gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Auch vier Jahre nach der Eskalation des Krieges sind sichere Anlaufstellen, Schutzräume und psychosoziale Unterstützung für Frauen und Familien weiterhin dringend erforderlich.
CARE arbeitet deshalb eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, um gezielt Schutz und Unterstützung bereitzustellen. Dazu gehören sichere Unterkünfte für Geflüchtete, psychosoziale Angebote sowie die Verteilung von Winter-CARE-Paketen mit Schutz vor Kälte. Darüber hinaus unterstützt CARE medizinische Einrichtungen mit Ausrüstung und Medikamenten, um insbesondere schwerkranke Menschen, Schwangere und stillende Frauen angemessen versorgen zu können.
CARE arbeitet in der Ukraine eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die die Situation und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort genau kennen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, Hilfsmaßnahmen gezielt zu planen und auch schwer erreichbare Regionen zu unterstützen.
Die Bedarfe werden regelmäßig gemeinsam mit den betroffenen Gemeinschaften erfasst. Rückmeldungen von Frauen, Familien und lokalen Akteur:innen fließen direkt in die Planung und Anpassung der Programme ein. CARE überprüft die Umsetzung der Projekte kontinuierlich, unter anderem durch Monitoring, Berichterstattung und Evaluierungen, um sicherzustellen, dass die Hilfe wirksam ist und die vorgesehenen Menschen erreicht.
Transparenz ist dabei ein zentraler Bestandteil der Arbeit. CARE dokumentiert die Verwendung der Mittel und berichtet regelmäßig über Fortschritte, Herausforderungen und Ergebnisse der Hilfe in der Ukraine.
Unterstützen Sie die CARE-Nothilfe für die Menschen aus der Ukraine mit Ihrer Spende, damit wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort unsere Hilfe weiter ausbauen können. Dies ist am einfachsten hier online möglich - oder über unser Spendenkonto IBAN: DE93 3705 0198 0000 0440 40 - Stichwort: Nothilfe Ukraine. Sie können ebenfalls als Unternehmen online spenden.
CARE setzt in der Ukraine-Nothilfe gezielt auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Diese Organisationen kennen die Sprache, die lokalen Strukturen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Dadurch können Hilfsmaßnahmen flexibel an die jeweilige Situation angepasst und auch in schwer zugänglichen Regionen umgesetzt werden.
Die Partner übernehmen unterschiedliche Aufgaben entlang der Hilfskette. Dazu gehören unter anderem die Organisation von Transporten, die Lagerung von Hilfsgütern sowie die Verteilung von Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln in Städten und Gemeinden. CARE arbeitet dabei eng mit den Partnern zusammen, stimmt die Maßnahmen ab und begleitet die Umsetzung kontinuierlich.
Durch diese Zusammenarbeit kann Hilfe schneller, gezielter und bedarfsgerecht bei den betroffenen Menschen ankommen.
Projektgebundene Spenden werden ausschließlich für das ausgewählte Projekt eingesetzt, also auch für die Hilfe in der Ukraine. Sollten mehr Spenden eingehen, als für dieses Projekt benötigt werden, verwendet CARE die Mittel für andere humanitäre Hilfsprojekte weltweit, bei denen ebenfalls dringender Bedarf besteht.
Die Verwendung aller Spendengelder wird sorgfältig kontrolliert. Das CARE-Controlling sowie externe Prüfstellen stellen sicher, dass die Mittel ordnungsgemäß, zweckgebunden und wirksam eingesetzt werden.
Ungebundene Spenden sind besonders wertvoll, da sie CARE ermöglichen, flexibel und schnell auf akute Krisen zu reagieren oder Hilfe dort zu leisten, wo der Bedarf groß ist, aber weniger öffentliche Aufmerksamkeit besteht. Zudem verursachen projektgebundene Spenden in der Umsetzung häufig höhere Verwaltungs- und Implementierungskosten als ungebundene Mittel.
Mit Ihrer eigenen Spendenaktion können Sie die betroffenen Menschen aus der Ukraine noch umfangreicher unterstützen und gemeinsam mit Ihren Freunden und Bekannten sammeln. Eine Anleitung dafür finden Sie hier.
CARE nimmt für seine Partnerorganisationen keine Sachspenden für die Ukraine-Nothilfe entgegen und vermittelt keine freiwilligen Helfer:innen. Wenn Sie unsere Partner vor Ort unterstützen möchten, können Sie dies gerne über unser Spendenformular oder Spendenshop tun.
