Kampf gegen Hunger, Not und Krankheiten

Burundi ist eines der ärmsten und am dichtesten besiedelten Länder in Subsahara-Afrika. Die Wirtschaft ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt – über 90 Prozent der Bevölkerung sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Extreme Wetterereignisse, Fluchtbewegungen und Epidemien wie Corona, Cholera und Ebola verschärfen die ohnehin schon schwierige humanitäre Situation zusätzlich.

Trotz der zunehmenden Rückkehr von burundischen Flüchtlingen aus Tansania befinden sich immer noch über 300.000 Menschen auf der Flucht in den Nachbarländern, darunter Ruanda, Uganda und die Demokratische Republik Kongo. Viele Rückkehrer:innen werden aufgrund von Überschwemmungen und Dürren und der politischen Situation wieder vertrieben. Wie immer leiden Frauen und Mädchen am meisten.

CARE stellt die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicher, informiert über ausgewogene Ernährung und die sichere Zubereitung von Lebensmitteln, stellt Nothilfepakete bereit, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen zugeschnitten sind und hilft Frauen mit Kleinspargruppen bei der Gründung von Kleinunternehmen. 

Unterstützen auch Sie die CARE-Hilfe in Burundi mit Ihrer Spende.

Die CARE-Hilfe in Burundi auf einen Blick

Eine Frau steht lächelnd neben einem selbsterrichteten System zur Bewässerung ihres Gartens

Verbesserung des Wassermanagements

Obwohl Burundi reich an Wasserressourcen ist, ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser besonders in ländlichen Gebieten nach wie vor unzureichend. CARE fördert die Instandsetzung und den bedarfsgerechten Ausbau von Wasserversorgungssystemen, die Bereitstellung und die Rehabilitierung von Sanitäranlagen. CARE-Helfer:innen führen Sensibilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung zum hygienischen Umgang mit Wasser durch und unterstützen lokalen Akteur:innen bei der Verbesserung des Managements und des Schutzes der Wasserressourcen.