
Die humanitäre Lage in Burundi ist aufgrund anhaltender politischer Unsicherheit, großer Armut und Menschenrechtsprobleme nach wie vor katastrophal.
Die humanitäre Lage in Burundi ist aufgrund anhaltender politischer Unsicherheit, großer Armut und Menschenrechtsprobleme nach wie vor katastrophal.
Extreme Wetterereignisse, politische Spannungen, Fluchtbewegungen und Hunger prägen den Alltag vieler Familien in Burundi. Während der Regenzeiten treten Seen und Flüsse regelmäßig über die Ufer, Häuser werden zerstört und Felder überschwemmt. Immer wieder verlieren Menschen ihr Zuhause und ihre Ernten. Etwa 89.000 Menschen sind innerhalb des Landes aufgrund von Naturkatastrophen vertrieben worden. Hinzu kommen zehntausende Geflüchtete aus dem Osten der DR Kongo.
Millionen Menschen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Wiederkehrende Krankheitsausbrüche und eine schwache Gesundheitsversorgung verschärfen die ohnehin schwierige Lage zusätzlich. Burundi gehört zu den Ländern, deren Krisen international oft wenig Aufmerksamkeit erhalten.
CARE ist seit 1994 in Burundi aktiv. Frauen und junge Menschen stehen im Mittelpunkt der Projekte. In Kleinspargruppen und Trainings erwerben sie wirtschaftliche Fähigkeiten und schaffen sich eigene Einkommensmöglichkeiten. Gleichzeitig stärkt CARE die Infrastruktur, etwa in der Wasser- und Landwirtschaftsversorgung. Bargeldhilfen helfen Familien, ihre dringendsten Bedürfnisse selbst zu decken. Gemeinsam mit Gemeinden und staatlichen Stellen setzt sich CARE zudem für gleiche Chancen und Rechte für alle Geschlechter ein und beugt gesellschaftlichen Konflikten vor.
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Im CARE-Krisenreport für 2025 zählt Burundi zu jenen zehn Krisen, die im vergangenen Jahr am wenigsten mediale Aufmerksamkeit erhalten haben. Werfen Sie einen Blick in den Report und erfahren Sie, was wir dagegen tun können!

Obwohl Burundi reich an Wasserressourcen ist, ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser besonders in ländlichen Gebieten nach wie vor unzureichend. CARE fördert die Instandsetzung und den bedarfsgerechten Ausbau von Wasserversorgungssystemen, die Bereitstellung und die Rehabilitierung von Sanitäranlagen. CARE-Helfer:innen führen Sensibilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung zum hygienischen Umgang mit Wasser durch und unterstützen lokale Akteur:innen bei der Verbesserung des Managements und des Schutzes der Wasserressourcen. So konnten bereits rund 42.000 Menschen mit sauberen und ausreichend Wasser versorgt werden.
