DR Kongo: Helfen Sie, wo alles verloren scheint

Eine Kombination aus verschiedenen anhaltenden Konflikten, dem fehlendem Zugang zu Grundversorgung, wiederkehrenden Epidemien – darunter COVID-19 und Ebola – und einer Wirtschaftskrise aufgrund politischer Instabilität führen dazu, dass sich die Demokratische Republik Kongo derzeit in einer der schlimmsten Situationen ihrer Geschichte befindet. Besonders stark trifft die Krise Frauen und Mädchen: Sie sind noch schwerer von der Hungerkrise betroffen und einem höheren Risiko ausgesetzt, Gewalt zu erleben.

Aktuell zeigt sich CARE angesichts des Vulkanausbruchs in der Region Nord-Kivu besorgt, von dem auch deren Hauptstadt Goma betroffen ist. Ein zweiter Ausbruch droht.

CARE arbeitet seit 2002 in der Demokratischen Republik Kongo. Aktuell werden Menschen in den vier am stärksten von Hunger betroffenen Regionen des Landes mit Lebensmitteln und Bargeld unterstützt. Außerdem führt CARE Programme zu sexueller und reproduktiver Gesundheit sowie zurwirtschaftlichen Stärkungvon Frauen und Mädchen durch.

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So hilft CARE in der DR Kongo

Eine Mutter steht mit ihren beiden Kindern vor einer Unterkunft, sie ist vor Gewalt geflohen.

Nothilfe für Familien auf der Flucht

Dort, wo Menschen zur Flucht gezwungen sind, verteilt CARE Überlebenspakete, Decken, Kochutensilien, Hygienepakete und Trinkwasserbehälter. Auch aufnehmende Gastfamilien werden in die Hilfsmaßnahmen mit einbezogen. Außerdem unterstützt CARE den Bau von Notunterkünften. Durch die Installation von Latrinen wird in spontan entstandenen Camps die Hygiene gesichert und über die wichtigsten Maßnahmen aufgeklärt, um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen.

Eine Frau von hintern, sie geht durch eine Tür nach draußen

Hilfe für Gewaltopfer

Mädchen und Frauen sind im Kongo gefährdeter als Soldaten. Viele werden Opfer von Vergewaltigungen und leiden unter körperlichen und psychischen Verletzungen. Von ihren Familien werden sie nicht selten verstoßen und stehen mittellos und alleine da. CARE unterstützt Gewaltopfer medizinisch und bietet ihnen psychosoziale und juristische Hilfe und Beratung. Durch Spar- und Einkommensprogramme stärkt CARE das Selbstbewusstsein und die ökonomische Überlebensfähigkeit der Frauen.

Hilfe für Geflüchtete aus dem Kongo

Mehr und mehr Menschen aus der Demokratischen Republik Kongo fliehen vor der Gewalt in ihrem Land ins benachbarte Uganda - 285.000 sind es schon. Hier versorgt CARE sie mit dem Nötigsten, doch die Zahl der Bedürftigen macht weitere Hilfsmaßnahmen dringend erforderlich. CARE-Helferin Jennifer Bose hat sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht.