„Was letzte Nacht in Kyiv geschehen ist, ist absolut inakzeptabel – sieben Menschen wurden getötet, darunter ein sechsjähriges Kind. Über 80 Menschen wurden verletzt, mindestens zehn davon sind Kinder. Zehn weitere Personen werden noch unter den Trümmern vermisst. Das sind nicht nur Zahlen – das sind zerstörte Familien, geraubte Zukunft, für immer veränderte Leben.

Portraitfoto von Ukraine-Länderdirektor Michael McGrath

Der Angriff traf Wohnhäuser, während Familien schliefen. Kinder, Eltern, Großeltern – sie alle wurden an dem Ort angegriffen, an dem sie sich am sichersten fühlen sollten: in ihrem eigenen Zuhause. Sirenen und Alarmmeldungen von sechs bis sieben Stunden mit drei Angriffswellen sind zermürbend für die Menschen.

Im vierten Jahr seit der Eskalation des Krieges zahlen Zivilist:innen weiterhin den höchsten Preis. Nacht für Nacht erleben ukrainische Städte Terror aus der Luft. In den Frontgebieten ist die Lage noch dramatischer: Gemeinden leben in ständiger Angst, sind von grundlegender Versorgung abgeschnitten und kämpfen ums Überleben. Wir bei CARE arbeiten gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort, um diejenigen zu unterstützen, die am stärksten betroffen sind, insbesondere Frauen und Mädchen. Unsere Teams arbeiten unter ständigem Risiko, enormem emotionalem Druck und realer physischer Gefahr. Viele von ihnen leben selbst in Städten, die immer wieder Ziel von Angriffen sind. Und doch machen sie weiter, um den Menschen zu helfen.

Die Gewalt muss ein Ende haben. Zivilpersonen dürfen keine Zielscheibe sein. Wir fordern ein sofortiges Ende der Angriffe auf zivile Infrastruktur und die uneingeschränkte Einhaltung des humanitären Völkerrechts.“

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