Fünf Teilnehmerinnen der CARE-Schulung zum Thema Frauen stärken in Bangladesch

Hilfe für Frauen und Mädchen

Frauen und Mädchen stärken!

Am 8. März ist Weltfrauentag

Der Internationale Frauentag – ein Tag, an dem auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht wird. Für uns als Hilfsorganisation, die sich gegen Armut, Hunger und Geschlechterungerechtigkeit einsetzt, stehen Frauen und Mädchen alle 365 Tage im Jahr im Fokus unserer Projektaktivitäten.

Aus unserer 75-jährigen Erfahrung wissen wir: Armut und Not kann nur besiegt werden, wenn ungleiche Machtverhältnisse beendet werden. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist dabei kein Mittel zum Zweck, sondern unentbehrliches Menschenrecht

70 Prozent der in Armut lebenden Menschen sind weiblich. Durch eine wirkliche Gleichberechtigung und Teilhabe von Frauen kann dies überwunden werden. Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen ist dabei einer der wichtigsten Wege, um ihre Unabhängigkeit zu unterstützen und sie resilienter gegenüber externen Krisen zu machen.

Spenden Sie jetzt, wenn auch für Sie jeder Tag für die Gleichberechtigung steht!

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Ihre Spende für Frauen und Mädchen

CARE-Paket mit sauberem Wasser

6€

Sauberes Wasser

Mit 6 Euro können Sie Wasserreiniger für 1.000 Liter sauberes Wasser bereitstellen und so die lebensnotwendige Trinkwasser- und Hygieneversorgung sicherstellen. 

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CARE-Paket für Frauen

25€

Frauen-CARE-Paket

Mit 25 Euro können Sie einer Frau ein CARE-Paket voller Frauengesundheit schenken. Es enthält z. B. Seife, Handtücher und Damenbinden.

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Geburts- und Neugeborenen-CARE-Paket

75€

Geburts- und Neugeborenen-CARE-Paket

Mit 75 Euro können Sie eine junge Mutter mit dem Nötigsten für die Geburt und die ersten Monate danach ausstatten. Es enthält z.B. sterile Handschuhe und Seife, Decke, Babykleidung und Windeln.

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Lernen Sie Angeline kennen, eine Pumpenmechanikerin aus Simbabwe

Pumpenmechanikerin in einem WASH-Programm von CARE in Simbabwe

„Ich bin gut in meinem Job, weil ich stark bin.“

Die 47-jährige Angeline ist verwitwet, hat zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Sie wohnt in einem Dorf in der Region Chivi,im Süden Simbabwes und hat eine neue Berufung gefunden: Sie wurde zur Pumpenmechanikerin in einem WASH-Programm von CARE ausgebildet.  

WASH steht für sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene – unverzichtbare Bestandteile für ein gesundes Leben, denn viele Familien im Süden Simbabwes leben von Landwirtschaft und Viehzucht. Sie kämpfen gegen langanhaltende Dürren, Ausbrüche von Seuchen und verfügen nur selten über eine funktionierende Wasserversorgung. Das zwingt sie, oft mehrmals täglich lange Strecke zu gehen, um Wasser zu holen. 

Das wollte auch Angeline nicht mehr tun. In ihrer Arbeit als Pumpenmechanikerin reist sie von Dorf zu Dorf und repariert kaputte Bohrlöcher und Wasserpumpen. Sie ist stolz, dass sie mittlerweile ein kaputtes Rohr sieht und direkt sagen kann, was repariert werden muss. Dank dieser Fähigkeit kann sie nun Menschen helfen und sogar ein bisschen Geld verdienen, um ihre Enkelkinder zur Schule zu schicken.

Angeline wünscht sich, dass alle Zugang zu sauberem Wasser erhalten und es macht sie glücklich, anderen Frauen in schwierigen Zeiten wie der Dürre zu helfen. Denn Frauen in Simbabwe sind einer doppelten Verantwortung ausgesetzt: Sie kümmern sich um die Ernte und das Vieh und gleichzeitig noch um Kinder, Haushalt und kranke Angehörige.

Mit WASH-Programmen stellt CARE vielen Familien sauberes Wasser durch die Sanierung von Bohrlöchern und Brunnen zur Verfügung und klärt sie über die besten Hygiene- und Hygienepraktiken auf. Ausgebildete Frauen wie Angeline dienen als Vorbilder für junge Mädchen und ermutigen sie dazu, sich in der Schule den von CARE gegründeten Gesundheitsclubs anzuschließen, wo sie viel über Hygiene lernen.

Frauen und Mädchen stehen bei allen WASH-Maßnahmen im Mittelpunkt. Dies ist notwendig, da sie unverhältnismäßig oft von Entscheidungen über die Wasser- und Sanitärversorgung ausgeschlossen sind. Wenn Frauen und Mädchen in die Entscheidungen einbezogen werden, hat das viele Vorteile: 

  • Sie verbringen weniger Zeit mit der Pflege von Familienmitgliedern, die aufgrund von verschmutztem Wasser krank werden.
  • Sie müssen nicht mehr viele Kilometer täglich zurücklegen, um Wasser für ihre Familien zu holen.
  • Dadurch gewinnen Frauen und Mädchen Zeit für Fortbildungen und können Geld verdienen.
  • Mädchen können in die Schule gehen und eine glückliche Kindheit genießen. 

Unterstützen Sie Frauen wie Angeline mit Ihrer Spende!

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So wirkt Ihre Spende für Frauen und Mädchen

Mit Ihrer Spende für Frauen und Mädchen helfen Sie CARE weltweit die Rechte von Frauen und Mädchen zu stärken, ihre Gleichberechtigung zu fördern und mehr Entscheidungsteilhabe in ihren Gemeinden zu bekommen. Durch Ihre Spende unterstützen Sie Projekte, die sich auf Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten, Reproduktive Gesundheit, Schutz vor Gewalt und die Bildung für Mädchen statt Kinderehe und Zwangsheirat, konzentrieren. Wir helfen Frauen und Mädchen in Not und gehen auf ihre Bedürfnisse mit angepassten Gesundheits- und Hygieneprojekten ein.


Nothilfe nach Katstrophen

Explosion in Beirut: Auswirkungen auf Frauen und Mädchen

Im Libanon leben über 250.000 Arbeitsmigranten und -migrantinnen. Die meisten arbeiten im Hafen von Beirut, in umliegenden Fabrikgebäuden oder sind Hausangestellte. Durch die Katastrophe haben sie ihre Arbeit verloren. Die meisten von ihnen sind Frauen, die aus benachbarten Ländern kommen und vollständig von der Willkür ihrer Arbeitgeber abhängig sind. Bereits vor der Explosion wurden viele ohne Absicherung auf die Straße gesetzt, weil ihre Arbeitgeber sie aufgrund der Inflation nicht mehr bezahlen konnten.

„Wir sorgen uns vor allem um weibliche Geflüchtete und Migrantinnen, die oft keine Rechtsberatung erhalten, weil ihr rechtlicher Status ungeklärt ist. Das macht sie anfälliger für Gewalt, die oft nicht gemeldet wird“, fügt Thomas Rottland, Referent für den Nahen Osten bei CARE Deutschland, hinzu. „Wir befürchten, dass sich die Situation, die durch den Ausbruch von COVID-19 ohnehin prekär war, wegen der Explosion weiter verschärfen wird.“ 

Seit der Explosion ist CARE vor Ort und hilft neben den Aufräumungsarbeiten auch mit Lebensmittel- und Wasserverteilung so wie psychosozialen Unterstützung.

Unterstützen Sie die CARE-Hilfe für Betroffene im Libanon mit Ihrer Spende!

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CARe unterstützt Frauen und weibliche Migrantinnen nach der Explosion in Beirut

(Foto: CARE/Josh Estey)

CARE-Studien zu Frauen und Mädchen in Krisen

Nach Naturkatastrophen, im Krieg und in Krisen werden die Bedürfnisse von Frauen häufig vergessen oder vernachlässigt. Im Fall einer Katastrophe kann das zur Todesgefahr werden. Wenn die Wege zu den Waschräumen weit und unbeleuchtet sind, werden Frauen und Mädchen nachts häufiger Opfer von Überfällen und sexualisierten Übergriffen. Sie sterben bei der Geburt ihrer Kinder, weil die Ärzte in den Flüchtlingscamps keine Erfahrung mit Geburtshilfe haben. Sie sitzen nicht am Tisch, wenn über ihr Schicksal entschieden wird – weil sie schon vor dem Konflikt nicht zur Schule gegangen sind.

Wie sich Frauen dabei fühlen und was getan werden muss, um sie besser zu schützen, stellt die Hilfsorganisation CARE mit dem Bericht „Women and Girls in Emergencies“ vor.

Ein besonderes Augenmerk auf das Schicksal von Mädchen auf der Flucht werfen wir in unserem Bericht „Far From Home: The 13 Worst Refugee Crises for Girls“.

 Spenden Sie für Frauen und Mädchen!


Frauenhygiene in Krisengebieten

CARE Projekt für Mädchen in Simbabwe

500 Millionen Frauen ohne Zugang zu Sanitärversorgung

Frauen und Mädchen benötigen besonderen Schutz und besondere Hygieneartikel. Deswegen setzt sich CARE neben der Aufklärung und Gesundheitsprojekte auch für das Thema Menstruationshygiene ein. Denn es gibt viele Vorurteile rund um das Thema Menstruation. In vielen Ländern wie Nepal, Simbabwe oder Vanuatu ist es immer noch ein Tabuthema. Mädchen gehen während ihrer Periode nicht zur Schule oder werden im Familienleben benachteiligt. Aber auch in Deutschland wird wenig über das Thema Menstruation geredet.

Das Menstruationshygiene-Projekt von CARE soll dieses Stigma abbauen und gleichzeitig die Mädchen über ihren sich verändernden Körper aufklären und eine hygienische Umgebung schaffen. Deswegen gehört die 

  • Verteilung von Hygieneartikeln nach einer Katastrophe, wie z.B. dieses Jahr in Beirut, zu den ersten Schritten der Nothilfe von CARE;
  • in Vanuatu werden Frauen und Mädchen dauerhaft mit. z.B. wiederverwendbaren Damenbinden versorgt und
  • der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung wird ebenso ausgebaut, damit Mädchen angemessene Hygiene durchführen und sich gegen Krankheiten und Infektionen schützen können.

Helfen auch Sie Mädchen und Frauen mit Ihrer Spende!

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Frauengesundheit und eine sichere Geburt

Wenn die Schwangerschaft lebensgefährlich ist

Jeden Tag sterben weltweit über 800 Frauen aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen oder bei der Geburt. Das liegt zum Teil daran, dass sie nur mithilfe traditioneller Geburtshelferinnen oder allein zu Hause entbinden. Die Gefahren für die werdenden Mütter und ihre Babys sind dadurch immens: Risiken wie Bluthochdruck, Blutarmut oder eine ungünstige Lage des Kindes im Bauch werden nicht entdeckt, Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen nicht richtig behandelt. Dabei könnten diese Komplikationen durch rechtzeitige Eingriffe, ausgebildete Hebammen oder die richtigen Medikamente vermieden werden.

CARE-Helfer*innen sind daher weltweit in 51 Ländern im Einsatz, kümmern sich um die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal und den dringend notwendigen Ausbau von Gesundheitsstationen vor allem im ländlichen Raum und klären werdende Mütter über Themen wie Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung auf. In Ayacucho in Peru konnte CARE die Müttersterblichkeit durch einfache Maßnahmen um 50 Prozent senken. Und auch nach der Entbindung begleiten wir die Mütter und ihre Neugeborenen und stellen sicher, dass sie gesund bleiben.

Eine Mutter küsst ihr Kind auf die Wange
Hilfe für Frauen im Jemen im Bereich reproduktive Gesundheit

Beispiel Jemen: Projekte zur Förderung der Frauengesundheit

In einer Stadt im Südwesten des Jemens sind fast 52 Prozent der rund 130.000 Binnenvertriebenen Frauen. 20 Prozent von ihnen sind im gebärfähigen Alter. Leider mangelt es hier sowie im ganzen Land stark an Gesundheitsdiensten, die werdenden Müttern eine sichere Schwangerschaft und Geburt ermöglichen. Durch den seit fünf Jahren andauernden Krieg, die Corona-Pandemie und den Mangel an Finanzmitteln ist das Gesundheitssystem weitestgehend zusammengebrochen. Nach Angaben der Vereinten Nationen weist der Jemen eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten in der Region auf: bis zu 385 Todesfälle pro 100.000 Geburten.

Durch die Unterstützung von CARE können viele Gesundheitseinrichtungen mittlerweile eine gute Servicequalität anbieten. Die Hebammen wurden in ihren Fähigkeiten ausgebildet, was die Qualität der Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen verbessert. 

„Es gibt keine Worte, die mein Glück ausdrücken können, wenn ich sehe, dass eine Mutter ihr Baby hält und beide gesund sind. Ich hoffe, dass COVID-19 bald endet und alle Frauen und Babys eine würdige Betreuung erhalten, um sich guter Gesundheit zu erfreuen“, sagt Lubna, Hebamme in einem Zentrum für Frauengesundheit.

Helfen auch Sie Mädchen und Frauen im Bereich der reproduktiven Gesundheit mit Ihrer Spende!

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Bildung statt Kinderbräute und Zwangsheirat

Kinderehen und Zwangsheirat sind in Ländern wie Malawi leider immer noch bittere Realität. Viele Mädchen können deshalb nicht zur Schule gehen. Doch ohne Bildung leben sie in Armut und können ihre Familie kaum ernähren, erleben Abhängigkeit, Gewalt und Missbrauch. Außerdem werden Mädchen in die Ehe oft gezwungen, ohne überhaupt zu verstehen, was das für sie bedeutet - nämlich nicht nur schlechtere Chancen auf Bildung, sondern auch Gesundheitsrisiken und Störungen in ihrer Entwicklung. Die größte Gefahr ist aber die Schwangerschaft für Mädchen: Für unter 15-jährige ist die Gefahr, bei einer Entbindung zu sterben, fünf Mal höher als für ausgewachsene Frauen über 20. Diese Praxis darf nicht ignoriert werden. Gesellschaftlicher Fortschritt wird unmöglich, wenn Frauen durch frühe Heirat ins Abseits gedrängt werden.

CARE arbeitet mit Familien, Gemeinden und Organisationen zusammen, um Kinderehen und ihre Folgen durch bildende und verhaltensändernde Programme zu bekämpfen. Heirat statt Schule, alle zwei Sekunden. Das ist die traurige Wahrheit für Mädchen in rund 26 Ländern, in denen CARE tätig ist. Statistiken besagen, dass die Chance unter 18 Jahren verheiratet zu werden dort größer ist, als die, eine weiterführende Schule zu besuchen. Für die meisten Mädchen bedeutet „in guten wie in schlechten Zeiten“ immer schlechte Zeiten, „in Armut und Reichtum“ immer Armut. Sie sind gezwungen, ein Armutsgelübde abzulegen. 

Mehr Fakten, Unterscheidungen und Informationen zu den Themen Zwangsheirat und Kinderehe finden Sie unter: 

Zwangsheirat  Kinderehe

Mädchen in der Schuluniform

VIDEO: JENIFERS CARE-PAKET für Bildung

In Kasungu, dem Dorf in dem das Mädchen Jenifer (auf dem Bild) lebt, sind Kinderehen an der Tagesordnung. Zur Schule zu geheh ist für viele Mädchen aus dem Grund nicht mehr möglich. Doch ohne Bildung leben sie in Armut und können ihre Familie kaum ernähren.

Das CARE-Projekt „Join My Village“ fördert den Schulbesuch von Mädchen und möchte so den Teufelskreis der Zwangsehen durchbrechen. 

Durch diese Bildungsprogramme können Mädchen wie Jenifer hoffnungsvoll in eine sichere und selbstbestimmte Zukunft blicken. 

Unterstützen Sie Mädchen wie Jenifer!

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Weibliches Unternehmertum stärken

Frauen nähen Gesichtsmasken in Mali

In vielen unserer Partnerländer spielen Frauen eine Hauptrolle in der Land- und Textilwirtschaft. Sie werden allerdings oft ungerecht bezahlten, arbeiten viel mehr als Männer und kümmern sich zusätzlich noch um die Hausarbeit und versorgen die Kinder. Dabei besitzen Frauen nur selten das Land, das sie bewirtschaften, und werden nur sehr eingeschränkt an Entscheidungsprozessen in ihren Gemeinden beteiligt. Besonders während Krisen, wie aktuell der Corona-Pandemie, treffen die ökonomischen Folgen Frauen am härtesten.

Daher ist die wirtschaftliche Stärkung von Frauen eines der effizientesten Mittel, um ihre Unabhängigkeit zu unterstützen und sie resilienter gegenüber externen Problemen zu machen.

Mutige Frauen, die der Armut die Stirn bieten und in ihrer Dorfgemeinschaft etwas bewegen, gibt es überall auf der Welt. In ihren Händen liegt ein wesentlicher Schlüssel zur Beendigung der Armut. CARE-Helfer*innen unterstützen Frauen vor Ort und ermöglichen es ihnen, sich beruflich zu entwickeln.

Allein im Jahr 2020 wurden 2,6 Millionen Frauen mit CARE zu erfolgreichen Kleinsparerinnen und Unternehmerinnen. 

Trotz der Corona-Pandemie Einkommen erwirtschaften

Steigende Arbeitslosigkeit, eingeschränkte Mobilität und Zunahme geschlechtsspezifischer Gewalt – die Corona-Pandemie hat in Mali die ohnehin schon schlechte Situation vieler Frauen weiter verschärft. Um dem entgegenzuwirken, initiierte das CARE-Team in Ségou eine Corona-konforme Werkstatt für Frauen, wo Gesichtsmasken für den Verkauf genäht werden. Dafür wurden lokale Schneiderinnen angeworben, die die Frauen und Mädchen schulen. CARE half mit Materialien und bei der Suche nach Partner*innen und Kund*innen.

Durch diese Tätigkeit können Frauen auch inmitten dieser Krise ein gutes Einkommen generieren, das sie in ihren CARE-Spargruppen investieren. Gleichzeitig erlernen sie neues Wissen, welches sie wiederum an andere Frauen und Mädchen weitergeben können.

Auch in Niger erhielten Frauen Fortbildungen von CARE-Helfer*innen. Dort verdienen sie nun durch die Herstellung von Gesichtsmasken und durch die Produktion von Seife Geld, das sie in den Kleinspargruppen ihrer Gemeinden dann sparen, verleihen und investieren können.

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Frauen in Niger produzieren Seife

Gegen Gewalt an Frauen

Frau in Kongo

Wenn gewaltsame Konflikte ausbrechen, wenn Menschen in Massen flüchten müssen, verlieren Frauen und Mädchen oft den Schutz durch ihre Familien und Dorfgemeinschaften und werden leicht Opfer sexualisierter Übergriffe. In der Demokratischen Republik Kongo zum Beispiel gehen Schätzungen nach zwei Jahrzehnten Flucht und Gewalt von über einer Million vergewaltigter Frauen aus. Was bleibt sind schwere Verletzungen – an Körper und Seele. Häufig werden die missbrauchten Frauen nach der Tat von ihren Ehemännern und den Dorfgemeinschaften verstoßen und müssen mit den Folgen alleine zurechtkommen. 

„Das Leid, das viele Frauen und Mädchen erfahren – sexuelle Gewalt, Vergewaltigung, Stigmatisierung – ist unermesslich“, berichtet Stépha Rouichi, die als CARE-Helferin in der Demokratischen Republik Kongo tätig ist.

CARE arbeitet in mehr als 40 Ländern weltweit daran, den Überlebenden zu helfen und Gewalt gegen Frauen zu verringern: durch medizinische und psychosoziale Hilfe, die den missbrauchten Frauen hilft, das Erlebte zu verarbeiten, durch das Aufbrechen alter Denkstrukturen und Aufklärung zu Rollenbildern und Gleichberechtigung und durch die Befähigung, sich durch CARE-Spargruppen ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, sich damit eine Lebensgrundlage aufzubauen und so ihren Platz in der Gesellschaft wiederzufinden.

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Gemeinsam können wir Frauen und Mädchen helfen

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Fokussierung auf Frauen und Mädchen in unseren Projektländern viele Erfolge und langfristige Veränderung bewirken kann:

  • Die Unterstützung von Mädchen bei der Bildung auch nach der Grundschule führt beispielsweise dazu, dass sie sechs Mal weniger vor ihrer Volljährigkeit zur Ehe gezwungen werden. (Unicef, 2007)
  • Die Bildung ermöglicht Frauen höhere berufliche Chancen und einen besseren Zugang zu ausgewogener Ernährung. Dies führt dazu, dass gesunde Frauen gesunde Kinder gebären. Die Kinder-Mangelernährung reduziert sich dadurch um 43 Prozent. (WFP)
  • Die Stärkung von Frauen in ihrer Gleichberechtigung und die Besserung der familiären Verhältnisse führ zur Abnahme der häuslichen Gewalt. (Strive, 2011)
  • Mit gleichen Möglichkeiten in der Landwirtschaft wie Männer, könnten Frauen die Erträge ihrer Äcker um 20-30 Prozent steigern. Damit würden 100-150 Millionen Menschen weniger hungern. (FAO)
  • Die Müttersterblichkeitsrate während der Schwangerschaft oder der Geburt kann um 67 Prozent gesenkt werden, wenn alle Frauen die Möglichkeit hätten selbstbestimmt über eine Schwangerschaft entscheiden zu können. (WHO)

Gemeinsam können wir mit und für Millionen Frauen und Mädchen weltweit die Geschlechtergerechtigkeit und ein besseres Leben erreichen. Helfen Sie mit Ihrer Spende für Frauen und Mädchen!

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