
Wenn Kriege eskalieren, Hunger sich ausbreitet oder Familien durch Katastrophen alles verlieren, sind humanitäre Helfer:innen oft die Letzten, die gehen, und die Ersten, die helfen.
Am 19. August, dem World Humanitarian Day, würdigen wir den Mut und die Entschlossenheit aller humanitären Helfer weltweit. Ihr Einsatz rettet Leben. Ihr Schutz muss oberste Priorität haben.
Humanitäre Helfer:innen leisten dort Hilfe, wo Menschen sie am dringendsten brauchen – oft unter extrem schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Doch immer häufiger werden sie selbst zur Zielscheibe. Jeder Angriff auf humanitäre Helfer gefährdet nicht nur Menschenleben. Er gefährdet auch den Zugang zu lebenswichtiger Hilfe für Menschen in Not.
Gleichzeitig erinnern wir daran, dass hinter jeder Krise Menschen stehen: Eltern, die ihre Kinder schützen wollen. Familien, die auf Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung angewiesen sind. Doch humanitäre Hilfe steht unter Druck wie selten zuvor.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie lebenswichtige Hilfe dort, wo die Not am größten ist.
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CARE überwacht kontinuierlich globale Ereignisse, um die Eskalation von Gewalt oder den Ausbruch von Konflikten frühzeitig zu identifizieren und schnell reagieren zu können.
Nach der Eskalation der Gewalt bewerten CARE-Teams die Situation vor Ort und analysieren die Bedürfnisse der Menschen und die Sicherheitslage.
CARE stellt gemeinsam mit lokalen Partnern umgehend lebensrettende Unterstützung bereit, darunter Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung.
CARE stellt Notunterkünfte und Zelte insbesondere für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Frauen, Kinder und ältere Menschen zur Verfügung.
CARE ermöglicht Betroffenen von Gewalt, Krieg und Flucht psychosoziale Unterstützung, damit sie traumatische Ereignisse verarbeiten und neuen Halt finden können.
CARE setzt sich langfristig für den Wiederaufbau von Infrastruktur und Lebensgrundlagen der Betroffenen ein, um sie nachhaltig zu unterstützen.
Weltweit erreichen Konflikte, Vertreibung, Hunger und Klimafolgen historische Höchststände. Für 2026 rechnen humanitäre Organisationen mit rund 239 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sein werden.
Gleichzeitig wurden die Mittel für humanitäre Hilfe im deutschen Bundeshaushalt deutlich reduziert. Für die humanitäre Hilfe im Ausland standen 2025 erheblich weniger Mittel zur Verfügung als im Vorjahr.
Gaza, Sudan, Demokratische Republik Kongo, Südsudan und Ukraine – hier war es für humanitäre Helfer:innen im Jahr 2025 besonders gefährlich. Weltweit wurden 1.187 gewalttätige Angriffe auf humanitäre Helfer:innen gezählt. 350 wurden getötet. Das ist der zweithöchste Wert der Geschichte. Allein in Gaza starben mehr als 186 humanitäre Helfer:innen.


Seit dem Ausbruch des Krieges kämpfen Millionen Menschen im Sudan ums Überleben. Über 30 Millionen Menschen – fast zwei Drittel der Bevölkerung – sind dringend auf lebensrettende Hilfe angewiesen. Laut IPC breitet sich in mehreren Regionen eine Hungersnot aus, besonders in Darfur und Kordofan. Der anhaltende Krieg hat den Sudan in eine beispiellose humanitäre Krise gestürzt.
Ihre Spende hilft Menschen, die heute nicht wissen, ob sie morgen genug zu essen haben.

Auch mehr als drei Jahre nach der Eskalation des Krieges brauchen Millionen Menschen humanitäre Unterstützung in der Ukraine. Über zehn Millionen Menschen wurden vertrieben, während viele Familien weiterhin unter Angriffen, zerstörter Infrastruktur und fehlenden Versorgungssystemen leiden. CARE unterstützt die Bevölkerung gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unter anderem mit:
Humanitäre Hilfe bedeutet für viele Menschen in der Ukraine Hoffnung und Überleben.

Die humanitäre Situation in Gaza bleibt katastrophal. CARE berichtet, dass bereits fast eine Million Menschen durch Hilfsmaßnahmen erreicht werden konnten, gleichzeitig leiden viele Familien unter Hunger, fehlender medizinischer Versorgung und mangelndem Zugang zu sauberem Wasser.
CARE stellt unter anderem bereit:
Für viele Familien ist humanitäre Hilfe die einzige Lebensgrundlage.
Humanitäre Organisationen stehen vor einem doppelten Problem:
Einerseits nehmen Konflikte, Hungerkrisen und Naturkatastrophen weltweit zu. Andererseits wurden staatliche Mittel für humanitäre Hilfe deutlich gekürzt. Im Bundeshaushalt 2025 sank der Ansatz für humanitäre Hilfe erheblich gegenüber dem Vorjahr. Hilfsorganisationen berichten deshalb, dass Projekte reduziert werden müssen oder gefährdet sind. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.
Ihre Spende schließt diese Lücke.
Private Spender:innen ermöglichen:

Mit regelmäßigen Spenden kann CARE vorausschauend, verlässlich und planbar helfen bevor Schäden eintreten und Leid verursacht wird.

Wenn Sie mögen, schließen Sie gerne Ihre Spende ab. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, Menschen in Not zu helfen.
Herzlichen Dank!